Forum erarbeitet neue Lösungen für Klimawandel

31. März 2022 14:34

Genf - Beim International Cooperation Forum 2022 des Departements für auswärtige Angelegenheiten erarbeiten rund 1600 Fachleute neue Lösungen für die Herausforderungen des Klimawandels. Auch die Corona-Pandemie und die Ukrainekrise sollen mit einbezogen werden.

Bundespräsident Ignazio Cassis hat am 31. März in Genf das erste International Cooperation Forum Switzerland (IC Forum) eröffnet. Es steht unter dem Motto „Together Different“ und wurde vom Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) ins Leben gerufen. In einem hybriden Format suchen die rund 1600 Teilnehmenden aus den verschiedensten Tätigkeitsfeldern an zwei Tagen neue Antworten auf die Herausforderungen des Klimawandels.

In seiner Eröffnungsrede ging Cassis laut einer Medienmitteilung auf das schwierige Umfeld ein, in dem dieses erste IC Forum stattfindet. Gleichzeitige Krisen wie der Krieg in der Ukraine, die Afghanistankrise und die Corona-Pandemie stellten national und international grosse Herausforderungen dar, neben denen die Klimakrise nicht vergessen werden dürfe: „Was wir brauchen, ist die kontinuierliche Bereitschaft, Ideen aus unterschiedlichen Bereichen zusammenzuführen und an die neuesten wissenschaftlichen Gegebenheiten und vor allem an die Bedürfnisse der Menschen anzupassen.“

Die Fachleute aus den Bereichen Lebensmittelsysteme, Energie, Gesundheit, Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen und Finanzen sind aufgerufen, konkrete Lösungen und neue Kooperationsformen zu entwickeln. Wichtig sei es auch, auf geeignete Rahmenbedingungen einzugehen, damit die Privatwirtschaft ihren Beitrag zur Problemlösung leisten könne, so das EDA.

Das IC Forum soll künftig jährlich stattfinden. Die nächste Ausgabe ist für das kommende Frühjahr geplant. mm

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