FHNW lanciert drei neue Studiengänge zu Nachhaltigkeit

06. November 2023 11:05

Windisch AG - Die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) bietet drei neue Studienrichtungen an: Nachhaltige Gebäude und Städte, Kreislaufwirtschaft und Ressourcenmanagement sowie Erneuerbare Energien und Energiesysteme.

Die Fachhochschule Nordwestschweiz bietet ab diesem Herbst drei neue Studienrichtungen im Bachelorstudiengang Energie- und Umwelttechnik an. Laut einer Medienmitteilung sollen die Studierenden darin das Rüstzeug erhalten, um Lösungen zu aktuellen Nachhaltigkeitsherausforderungen zu entwickeln. Das Studium ist in Vollzeit, Teilzeit, berufsbegleitend oder als praxisintegriertes Bachelorstudium möglich. In Projekten mit Unternehmen aus Industrie und Wirtschaft soll ein Praxisbezug vermittelt werden.

Die drei neuen Studiengänge, die am Campus Brugg-Windisch und in Muttenz BL angeboten werden, sind: Nachhaltige Gebäude und Städte, Kreislaufwirtschaft und Ressourcenmanagement sowie Erneuerbare Energien und Energiesysteme.

Zur Studienrichtung Nachhaltige Gebäude und Städte heisst es, Gebäude seien für rund 40 Prozent des Energieverbrauchs der Schweiz verantwortlich und binden enorme Mengen an Rohstoffen, die bislang noch ungenügend in einem Kreislaufprozess wiedergewonnen und aufbereitet werden. Gleichzeitig zeigen die Hitzesommer, wie wichtig intelligent geplante und optimierte Städte sind, um hohen Temperaturen entgegenzuwirken.

Intelligente, möglichst geschlossene Kreisläufe und ein ökologisch wie sozial nachhaltiger Umgang mit Ressourcen stehen im Fokus der Studienrichtung Kreislaufwirtschaft und Ressourcenmanagement. Eine zukunftsfähige Wirtschaft müsse sich am zirkulären Gedanken ausrichten.

Um die Energiezukunft dreht sich die Studienrichtung Erneuerbare Energien und Energiesysteme. Studierende erhalten das nötige Werkzeug, um innovative technische Lösungen zu gestalten wie Photovoltaik, Wind und Wasser, aber auch das gesamte Energiesystem von Steuerung und Regelung bis Übertragung, Speicherung und Umwandlung wie beispielsweise Power-to-Gas. ce/gba 

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