ETH rückt unter den weltweit besten Universitäten vor

12. Oktober 2022 11:00

Zürich/London - Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) verbessert sich im World University Ranking 2023 von Times Higher Education von Rang 15 im Vorjahr auf Platz 11. Dabei kann sie in erster Linie mit ihrer internationalen Ausrichtung und der Forschung punkten. Auch EPFL, Universität Zürich und ZHAW sind in der Rangliste vertreten.

Aus den Times Higher Education World University Rankings 2023 geht die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) als elftbeste Universität der Welt hervor, zusammen mit der Columbia Universität in den USA. Diese Rangliste umfasst 1799 Universitäten aus 104 Ländern und Regionen und ist damit Angaben der Herausgeber zufolge die bisher grösste und vielfältigste Hochschulrangliste. Die Tabelle basiert auf 13 „sorgfältig kalibrierten“ Indikatoren, die die Leistung einer Einrichtung in vier Bereichen messen: Lehre, Forschung, Wissenstransfer und internationale Ausrichtung. Bei der internationalen Ausrichtung erreicht die ETH eine Wertung von 97,7 von maximal 100. Auch bei der Forschung besticht sie mit 95,4.

Auf allen Plätzen vor der ETH finden sich ausschliesslich britische und nordamerikanische Universitäten. Angeführt wird sie von der Universität Oxford, vor den Hochschulen in Harvard und Cambridge. Die nächstbesten europäischen Universitäten nach der ETH finden sich mit der Universität Edinburgh, der Technischen Universität München und der Ludwig-Maximilians-Universität München auf den Plätzen 29, 30 und 33. Die Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne (EPFL) wird auf Rang 41 geführt, die Universität Zürich auf Rang 83 und die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) in der Gruppe von Platz 801 bis 1000.

Die ETH nahm in dieser Rangliste zwischen 2011 und 2023 immer Plätze zwischen 9 und 15 ein. Sie leiste „einen bemerkenswerten Beitrag zur globalen Wissenschafts- und Technologieindustrie", schreiben die Autorinnen und Autoren in diesem Jahr. 

Auffällig ist, dass die ETH unter allen gelisteten Einrichtungen bis auf wenige Ausnahmen den grössten Überhang an männlichen Studierenden hat. Das Ranking 2023 zeigt ausserdem, dass die Vormachtstellung der amerikanischen Universitäten in der Forschung schwindet, während vor allem China, aber auch Afrika und Ozeanien aufholen. mm

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