Emmi stellt in Suhr auf Fernwärme um

21. Oktober 2021 14:48

Suhr AG - Emmi lässt ihren Produktionsstandort in Suhr an das Fernwärmenetz von FEWAG anschliessen. Die Umstellung des drittgrössten Standorts soll die CO2-Emissionen des Luzerner Milchverarbeiters um über 5000 Tonnen senken. Zudem wird weiteren Haushalten in Suhr der Anschluss ermöglicht.

Emmi plant, die eigenen Treibhausgasemissionen bis 2027 um 60 Prozent zu senken. Mit dem Anschluss des Produktionsstandorts in Suhr an das Fern-Dampfleitungsnetz der Fernwärme Wynenfeld AG (FEWAG) habe der in Luzern ansässige Lebenmittelhersteller nun einen „Meilenstein“ auf diesem Weg gesetzt, schreibt Emmi in einer Mitteilung. „Wir haben uns bei Emmi Suhr für umweltfreundliche Fernwärme der FEWAG entschieden, weil wir dadurch den CO2-Ausstoss um jährlich mehr als 5000 Tonnen reduzieren und unsere energieintensiven Produktionsprozesse so umweltschonender und nachhaltiger betreiben können“, wird Emmi-Projektleiter Hansjörg Bernet in der Mitteilung zitiert.

Für den Anschluss von Emmi ist die Dampfleitung des FEWAG-Netzes um gut zwei Kilometer erweitert worden, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Darüber hinaus wurde eine neue Heisswasserleitung verlegt. Von den umfangreichen Ausbauten sollen auch die Einwohnenden von Suhr profitieren: „Mit der neu gebauten Heisswasserleitung können wir inskünftig mehrere zusätzliche Wohnquartiere mit umweltfreundlicher Fernwärme versorgen“, lässt sich der Suhrer Gemeindepräsident Marco Genoni in der Mitteilung zitieren. hs

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