Dubai plant weltweit grössten CO2-freien urbanen Tech-Distrikt

13. September 2022 14:40

Dubai - In Dubai soll der weltweit grösste urbane Technologiedistrikt mit Netto-Null-Emissionsausstoss entstehen. Das 140'000 Quadratmeter grosse Viertel für Unternehmen soll Dubai als urbanes Zentrum für Innovation etablieren und gleichzeitig den Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit legen.

Das Architekturbüro URB in Dubai entwickelt den weltweit grössten Urban Tech District am Al Jaddaf Ufer in Dubai, heisst es in einem Artikel im Online-Magazin Design Boom. Der neue Komplex mit einer Fläche von 140'000 Quadratmetern wird Einrichtungen für Konferenzen, Schulungen, Forschung, Seminare und Unternehmensgründungen sowie Geschäftsräume bieten. Laut der Projektseite im Internet wird es ein „Standort für die innovativsten Unternehmer der Welt“ sein. 

Das Netto-Null-Zentrum wird „alle durch Bau und Betrieb verursachten Kohlenstoffemissionen ausgleichen und später den Fussabdruck seiner Partnerunternehmen reduzieren, um eine kohlenstoffarme Arbeitswelt zu ermöglichen“, heisst es in dem Artikel. Gleichzeitig wird es über nachhaltige Funktionen wie urbane Landwirtschaft, Solaranlagen sowie Licht- und Temperatursensoren verfügen.

Mit dem Ziel, „urbane Lösungen in einem grösseren Massstab zu entwickeln“, wird der Distrikt Innovatoren, die sich mit Fragen der nachhaltigen Stadt beschäftigen, Investitionsmöglichkeiten bieten. Er wird auch Möglichkeiten für Pilotinnovationen bieten und gleichzeitig öffentlich-private Partnerschaften zur Unterstützung klimafreundlicher Veränderungen fördern. Es werden 4000 Arbeitsplätze in den Bereichen Green Urban Tech, Bildung und Ausbildung geschaffen.

Baharash Bagherian, CEO von URB, sagte in dem Artikel, dass der globale Urban-Tech-Markt derzeit auf 158 Milliarden Dollar geschätzt werde. „Urban Tech wird das Herzstück aller zukünftigen Städte sein. Technologiegestützte urbane Entwicklungen sollen Lösungen für die Herausforderungen bieten, die durch die Urbanisierung in verschiedenen Bereichen entstehen, wie Zero-Mile-Lebensmittelproduktion vor Ort, Lebensmittelsicherheit, erschwingliche und skalierbare erneuerbare Energien, Wassergewinnung mit geringem Energiebedarf, abfallfreies Management und Lösungen für die Energiegewinnung aus Abfall.“ em

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