CO2-Ampeln von Caru warnen Basler Schüler

02. Februar 2021 14:00

Zürich - Basel-Landschaft ist der erste Schweizer Kanton, der die Klassenzimmer der Sekundarstufe I flächendeckend mit CO2-Ampeln ausstattet. Dabei haben sich die Verantwortlichen für CARU air entschieden. Ohne App und Cloud zeigt das Gerät an, wann gelüftet werden sollte.

Schüler der Sekundarstufe I im Kanton Basel-Landschaft müssen jetzt nicht mehr auf Verdacht lüften und dabei frieren: Jedes ihrer Klassenzimmer erhält eine CO2-Ampel des Zürcher Herstellers Caru. Das Messgerät namens CARU air zeigt durch die Ampelfarben an, wann es Zeit wird, die verbrauchte Luft in einem Klassenzimmer gegen frische auszutauschen. Damit wird einer Verdichtung potenziell infektiöser Aerosole entgegengewirkt. 

Das sei nicht nur in Corona-Zeiten von Vorteil, heisst es in einer Medienmitteilung von Caru. Frische Luft reduziere nicht nur das Ansteckungsrisiko mit Viren, sie fördere auch die Konzentration der Schülerinnen und Schüler. Eine 2019 vom Bundesamt für Gesundheit in Auftrag gegebene Luftmessungsstudie in Schulen hatte gezeigt, dass die Luftqualität in zwei Dritteln der Schweizer Schulzimmer ungenügend ist.  Ein weiterer Vorteil des Geräts ist laut Susanne Dröscher, Co-CEO der Caru AG, dass es „keine App braucht" und die Datensicherheit hoch sei, „da keinerlei Daten gespeichert werden – weder auf dem Gerät noch in der Cloud". 

Caru wolle mit einem Rabatt für Schulen von 30 Prozent dazu beitragen, dass sie offen bleiben und alle gut durch den Winter kommen können. Die Sonderaktion des AgeTech-Unternehmens, dessen Kernprodukt ein sprachgesteuerter Notruf mit Chat-Funktion ist, läuft noch bis zum 28. Februar. mm

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