Bund fördert Entwicklung von Medikamenten gegen Coronavirus

19. Juli 2021 12:39

Bern - Das Bundesamt für Gesundheit und Innosuisse haben ein Förderprogramm für die Entwicklung von Arzneimitteln gegen das Coronavirus lanciert. Entsprechende Projekte können bei Innosuisse eingereicht werden. Die Medikamente sollen Ende 2022 zur Verfügung stehen.

Bereits im Mai habe der Bundesrat beschlossen, Forschung, Entwicklung und Herstellung von Medikamenten gegen das Coronavirus zu fördern, erläutert das Bundesamt für Gesundheit (BAG) in einer Mitteilung. Das BAG ist vom Bundesrat mit der Umsetzung des entsprechenden Förderprogramms beauftragt worden. Dafür arbeitet das BAG mit der Schweizerischen Agentur für Innovationsförderung, Innosuisse, zusammen.

Zulässige Unternehmen, Hochschulen und Spitäler sind nun aufgefordert, ihre entsprechenden Projekte bis zum 16. August online bei Innosuisse einzureichen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Die Entscheide über eine Förderung und deren Höhe will das BAG Ende Oktober kommunizieren. Im Programm werden insgesamt 50 Millionen Franken zur Verfügung gestellt.

Mit dem Programm wolle der Bund „einen Beitrag zur sicheren und raschen Versorgung mit innovativen Covid-19-Arzneimitteln“ leisten, schreibt das BAG. Sie sollten „spätestens bis Ende 2022 erhältlich sein“. Im Förderprogramm obliegt dem Bundesamt der Entscheid über die einzelnen Finanzierungsbeiträge. Innosuisse ist für die technische Abwicklung zuständig und soll die Expertenauswahl für die Evaluation der Projekte treffen. hs

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