Blackstone verzehnfacht E-Batterieproduktion

05. Juli 2021 09:42

Baar ZG - Die Blackstone Resources AG erhöht die Produtionskapazität für 3D-gedruckte elektrische Fahrzeugbatterien am Standort ihrer sächsischen Tochtergesellschaft um das Zehnfache. Das Unternehmen hat kürzlich eine Lieferungsvereinbarung mit der deutschen Triathlon Batterien getroffen.

Die in Zug ansässige Blackstone Resources AG wird ihre Fertigungskapazität für E-Batterien am Standort ihrer deutschen Tochtergesellschaft in Döbeln verzehnfachen. Nachdem sie dort eine Produktionslinie für 3D-gedruckte Kleinserien aufgebaut hat, will sie die Produktionskapazität ab 2020 auf 500 Megawattstunden pro Jahr erhöhen.

Wie Blackstone weiter mitteilt, hat das Unternehmen kürzlich eine Absichtserklärung mit der Triathlon Batterien GmbH unterzeichnet. Blackstone wird dem laut Mitteilung grössten deutschen Hersteller von Batteriesystemen für industrielle Anwendungen in elektrisch betriebenen Flurförderzeugen, Elektrohubwagen, mobilen Arbeitsbühnen und Reinigungsmaschinen eine „signifikante Menge“ an Batteriezellen „mit einem Potenzial von mehreren 100 MWh“ liefern. Darüber hinaus gebe es weitere Absichtserklärungen mit Abnehmern aus den Branchen Marineanwendungen, E-Motorräder und E-Nutzfahrzeuge und -Busse mit einem Wert von rund 184 Millionen Euro.

Die 3D-gedruckten Kleinserien von Blackstone machen individuelle Batterieformate möglich. Den Angaben zufolge gestatten sie eine optimierten Formgebung im Fahrzeugbau, weil sie sich an vorgegebene Karosserieräume anpassen lassen. Auch die gewünschte Energiedichte sei variabel herstellbar. Die kurzfristige Produktion werde Pouch-Zellen mit der Blackstone Thick Layer Technologie umfassen, die eine 20 Prozent höhere Dichte in Lithium-Ionen-Zellen ermöglicht. Für die gestiegene Nachfrage an Batteriemetallen entwickle und betreibe Blackstone Resources Produktionsstätten für Lithium, Kobalt, Mangan, Graphit, Nickel und Kupfer. mm

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