Bally will mit Start-ups kooperieren

06. Oktober 2021 13:54

Caslano TI - Der Schuhhersteller Bally will sich Fachwissen von Start-ups holen. Im Rahmen eines Förderprogramms sucht er Jungfirmen, die ihm etwa bei der digitalen Präsentation von Artikeln helfen. Das Programm wird von Unternehmen wie Microsoft und UBS unterstützt.

Bally will sich bei der innovativen digitalen Darstellung von Produkten Hilfe von Start-ups holen. Gesucht werden Jungunternehmen, die beispielsweise Lösungen für die Präsentation von Produkten mit Hilfe der Erweiterten Realität entwickelt haben. Gleichzeitig ist Bally aber auch an innovativen Lösungen im Bereich der virtuellen Mode interessiert. Hier wird unter anderem der Einsatz von NFTs im Zusammenhang mit Mode als Beispiel genannt. Bei NFTs (Non-Fungible Token, zu Deutsch: Nicht austauschbarer Token) handelt es sich um einen digitalen Vermögenswert, der unter anderem in der Kunstwelt immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Interessierte Jungunternehmen können sich noch bis zum 22. Oktober für den mit Fashion Innovation Award betitelten Preis von Bally bewerben. Finalisten werden ihre Lösungen dem Management von Bally vorstellen. In der Jury sitzen auch Vertreter von MicrosoftAccenture und der UBS. Diese Unternehmen sind Partner des Förderpreises. Ausserdem wird der Preis vom Switzerland Innovation Park Ticino unterstützt.

Bally wurde 1851 im Kanton Solothurn gegründet und gilt eigenen Angaben zufolge als eine der ältesten Luxusmarken der Welt. Neben Schuhen stellt das Unternehmen auch Handtaschen und Accessoires her. Dabei setzt es auf die Tradition der Handwerkskunst. Derzeit befindet sich der Hauptsitz der Bally International SA in Caslano, im Kanton Tessin. ssp

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