Baden und Turgi können Fusionsvertrag ausarbeiten

14. Juni 2021 14:33

Baden/Turgi AG - Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Baden und Turgi haben sich mehrheitlich für die Ausarbeitung eines Fusionsvertrages ausgesprochen. Bei Zustimmung an der Urne 2023 soll der Zusammenschluss per 1. Januar 2024 erfolgen.    

Mit Mehrheit haben sich Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Baden und Turgi am  Sonntag für die Ausarbeitung eines Fusionsvertrages zum Zusammenschluss der Gemeinden ausgesprochen. Damit geht das Projekt laut Medienmitteilung nach der Grundlagenarbeit in die zweite Phase mit einer Schlussabstimmung 2023.

Insgesamt wurden 4830 Ja- und 3062 Nein-Stimmen abgegeben. In Baden waren 4170 Stimmberechtigte für die Fortführung des Fusionsvorhabens, 2936 waren dagegen. Damit haben die Ja-Stimmen 58,7 Prozent. In Turgi war die  Zustimmung mit 84 Prozent viel deutlicher. Es wurden 660 Ja- gegenüber 126 Nein-Stimmen abgegeben. Die Stimmbeteiligung betrug laut der Mitteilung in Baden 60,2 Prozent und in Turgi 52,7 Prozent.

Damit sind der Stadtrat Baden und der Gemeinderat Turgi beauftragt, einen Vertrag, der die Details der Fusion regelt, für den Zusammenschluss der beiden Gemeinden per 1. Januar 2024  auszuarbeiten. Über den Vertrag beschliessen im  November/Dezember 2022 der Einwohnerrat Baden und die Gemeindeversammlung Turgi. Stimmen beide zu, kommt es im März 2023 zu einer zweiten Volksabstimmung.

„Es freut mich, dass unsere Grundlagenarbeit Früchte trägt und die Mehrheit der  Badenerinnen und Badener zum Schluss gekommen ist, dass es sich lohnt, den Weg mit  Turgi weiterzugehen“, wird Badens Stadtammann Markus Schneider in der Mitteilung zitiert. Laut Gemeindeammann Adrian Schoop habe die Bevölkerung von Turgi erkannt, „was wir Baden bieten können: Raum für die Entwicklung hin zu einem noch attraktiveren Regionalzentrum, von dem Turgi  gern Teil sein wird.“

Der Grundlagen- und Finanzbericht zu Chancen und Risiken einer Gemeindefusion war von sieben Arbeitsgruppen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Baden und Turgi erarbeitet worden. Sie untersuchten Themen wie Behörden, Verwaltung, Raumplanung, Schulwesen, Ortsbürgergemeinde, Forst, Werke, Feuerwehr. Die Gemeindeberatung JC Kleiner GmbH analysierte die finanzielle Ausgangslage und die Perspektiven beim Zusammenschluss. Sie wird laut der Medienmitteilung auch in der nun beginnenden zweiten Projektphase die Bevölkerung einbinden, die über spezifische Fusionsthemen wie Freizeit, Kultur, Jugend und Alter mitdiskutieren kann.

Der aktuelle  Projektfortschritt werde auf der gemeinsamen Internetseite baden-turgi.ch abgebildet. gba 

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