Ausstellung Fintopia zeigt Zukunftsszenarien rund ums Geld

11. Oktober 2023 14:11

Zürich - Der Zürcher Verein Fintopia lotet mit seiner gleichnamigen Ausstellung aus, wie Geld- und Wertsysteme funktionieren und wie die Welt auch anders gedacht werden kann. Dabei erkundet die Schau fünf wünschenswerte Zukünfte mittels Kunst- und Designpraktiken.

Die Zürcher Ausstellung Fintopia erforscht einen Haupttreiber menschlicher Handlungen: Geld. Dabei öffnet sie mittels Kunst- und Designpraktiken den Denk- und Diskussionsraum ins ökonomisch Unbekannte. Sie spürt der Frage nach, was passiert, wenn finanzielle Spielregeln anders gestalten werden, um damit eine gesunde Welt zu fördern. Die Ausstellung des gleichnamigen Vereins findet vom 23. November bis 16. Februar bei der Initiative We are AIA – Awareness in Art im Löwenbräukunst in Zürich statt.

Die Ausstellung bespielt einen Raum voller Ansätze für wünschenswerte Zukünfte, heisst es im Projektbeschrieb. Dabei wirft Szenario #1: Wertebasiertes Finanzwesen die Frage auf: Was, wenn der Finanzplatz Schweiz einen substanziellen Beitrag zur Überwindung planetarer Herausforderungen liefern könnte und dadurch ein Wettbewerbsvorteil entsteht? Szenario #2: Jenseits des Wachstums fragt, ob das Respektieren planetarer Belastungsgrenzen und sozialer Untergrenzen wirtschaftlichen Stillstand bedeutet.

Szenario #3: Demonetarisierung beleuchtet, was passieren würde, wenn jene, die dem Gemeinwohl oder dem Planeten dienen, gut davon leben könnten. Szenario #4: Gründer Goldrausch ergründet, was geschähe, wenn durch die nachgewiesene Gesundheit eines Ökosystems Geld zu verdienen wäre. Und schliesslich stellt das Szenario #5 die Frage: Was, wenn es eine Währung gäbe, die ausschliesslich durch planetar positive Tätigkeiten geschöpft wird?

Der Eintritt in die Ausstellung, so das Vereinskollektiv, „ist grundsätzlich unentgeltlich, aber nicht geschenkt: Er kostet die Auseinandersetzung mit der wahrscheinlichen Zukunft – Szenario #0 –, die eintreten wird, wenn wir keine konstruktiven Veränderungen vornehmen“. ce/mm

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