AL-S Pharma erhält frisches Kapital

07. Dezember 2016 11:17

Schlieren ZH/München - Der Risikokapitalfonds TVM Life Science Ventures VII und Neurimmune investieren in die Schlieremer AL-S Pharma AG. Das Unternehmen entwickelt eine innovative Behandlungsmethode für die Amyotrophe Lateralsklerose.

Der Risikokapitalfonds TVM Life Science Ventures VII mit Sitz in Deutschland und Kanada investiert gemeinsam mit dem Schlieremer Biotechnologieunternehmen Neurimmune in die ebenfalls Schlieremer AL-S Pharma AG. Wie Neurimmune, das Mitglied im Bio-Technopark Schlieren-Zürich ist, in einer Mitteilung erklärt, wird AL-S Pharma eine Behandlungsmethode für die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) entwickeln. Bei der ALS handelt es sich um eine Erkrankung des zentralen Nervensystems. Sie entsteht durch den Untergang der motorischen Nervenzellen im Gehirn und Rückenmark. Damit ist der Teil des Nervensystems betroffen, welcher für die willkürliche Steuerung der Skelettmuskulatur zuständig ist. Die Betroffenen können nach einer Zeit nicht mehr atmen und die meisten von ihnen sterben innerhalb von fünf Jahren, heisst es in der Mitteilung.

„Die ALS ist eine schreckliche Krankheit! Wir glauben daran, dass die Therapie von AL-S Pharma bei der Behandlung der Krankheit einen therapeutischen Nutzen bietet”, sagt Jan Grimm, CSO von Neurimmune und Vorstandsmitglied bei AL-S Pharma.

TVM Capital Life Science, zu welcher der Risikokapitalfonds TVM Life Science Ventures VII gehört, und AL-S Pharma werden laut der Mitteilung gemeinsam mit der Eli Lilly-Tochter Chorus einen effizienten klinischen Prüfplan erarbeiten. AL-S Pharma plant, im Jahr 2018 ihre Behandlungsmethode auch an Menschen zu testen. ssp

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