ABB wächst zweistellig

03. Februar 2022 12:23

Zürich - Der Umsatz von ABB ist 2021 trotz Engpässen in der Lieferkette um 11 Prozent auf fast 29 Milliarden Dollar gestiegen. Auch beim operativen Betriebsergebnis legte der Zürcher Technologiekonzern im Jahresvergleich zu. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet ABB mit weiterem Wachstum.

Einer Mitteilung von ABB zufolge hat der weltweit aktive Zürcher Technologiekonzern im Geschäftsjahr 2021 Umsätze in Gesamthöhe von 28,95 Milliarden Dollar erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 11 Prozent. Das operative Betriebsergebnis auf Stufe EBITA legte im selben Zeitraum um 42 Prozent auf 4,12 Milliarden Dollar zu. Der Konzerngewinn fiel mit 4,55 Milliarden Dollar hingegen um 12 Prozent geringer als 2020 aus. Im Vorjahr hatte hier der Verkauf des Stromnetzgeschäfts von ABB an die Hitachi-Gruppe kräftig zu Buche geschlagen.

„2021 war mit hoher Nachfrage, verbesserter Profitabilität, der Konsolidierung unseres Portfolios und starken Cashflows ein gutes Jahr“, wird Björn Rosengren in der Mitteilung zitiert. Der ABB-CEO geht allerdings davon aus, dass die bereits 2021 gestörten Lieferketten auch im laufenden Geschäftsjahr zu Engpässen führen werden. Trotzdem blicke der Konzern „mit Zuversicht ins Jahr 2022“.

Für das Geschäftsjahr 2022 rechnet ABB mit einer anhaltend guten Marktdynamik und positiven Auswirkungen des hohen eigenen Auftragsbestands. Die EBITA-Marge soll stetig verbessert werden und ab 2023 mindestens 15 Prozent erreichen.

In der Mitteilung bekräftigt Rosengren zudem das Ziel, nach dem ABB „in der Industrie eine Führungsrolle in der Kreislaufwirtschaft“ übernehmen soll. Dazu will der Konzern 80 Prozent seiner Produkte bis 2030 konform zu den eigenen „einheitlichen Grundsätzen für kreislaufgeführte Kundenlösungen und für Kreislaufwirtschaft in unseren eigenen Betrieben“ gestalten. hs

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