4ARTechnologies vereinfacht den Handel mit digitalen Kunstwerken. Bild: 4ARTechnologies

4ARTechnologies erleichtert Handel mit digitalen Kunstwerken

05. Mai 2021 12:02

Zug - Die Zuger Firma 4ARTechnologies will mit dem Einsatz von Blockchain mehr Transparenz auf dem Kunstmarkt schaffen. Nun lanciert sie eine Technologie, mit welcher der Handel von digitalen Kunstwerken vereinfacht werden soll.

4ARTechnologies entwickelt Lösungen, welche den sicheren digitalen Handel von Kunstwerken ermöglichen. Die Zuger Firma hat bereits eine auf der Blockchain basierende Katalogisierungs- und Transaktionsplattform entwickelt. Dort können Daten zu Kunstwerken fälschungssicher gespeichert werden. Kunstwerke können so digital geprüft und an andere übertragen werden.

Dank moderner Technologie können derzeit aber nicht nur physische Kunstwerke im Internet verkauft werden. Sogenannte NFTs ermöglichen auch den Handel von digitalen Kunstwerken. NFT steht für Non Fungible Token – eine nicht austauschbare Wertmarke. Die Daten eines Kunstwerks werden damit im Internet so gesichert, dass sie nicht mehr verändert werden können. Dadurch wird aus einer normalen Datei ein Original, das gehandelt werden kann. 4ARTechnologies verweist in einer Medienmitteilung auf ein digitales Werk des amerikanischen Künstlers Beeple, welches mit Hilfe der NFT-Technologie für 70 Millionen Dollar verkauft wurde.

Das Zuger Start-up bietet bereits seit Längerem Lösungen in der NFT-Landschaft an. Nun will es den Handel von digitalen Kunstwerken aber noch weiter vereinfachen. Dafür lanciert es Funktionen, die es den Angaben zufolge noch nicht auf dem Markt gibt. Die Firma ermöglicht etwa die Erstellung und Absicherung eines NFTs „auf Knopfdruck“ sowie die Erstellung einer virtuellen Showrooms für die Verwaltung und Präsentation der eigener Kunstsammlung. Ausserdem ermöglicht 4ARTechnologies die Anbindung an gängige Blockchain-Protokolle wie Ethereum und Tezos. ssp

Aktuelles im Firmenwiki