2021 kam 80 Prozent des Stromes aus erneuerbarer Energie

05. September 2022 14:15

Bern - 80 Prozent des gelieferten Stromes stammte im vergangenen Jahr aus erneuerbaren Energiequellen. Am meisten Strom wurde dabei aus Wasserkraft erzeugt. Der Rest kam aus Solarenergie, Wind- und Kleinwasserkraft sowie Biomasse. 2020 hatte der Ökostrom-Anteil bei 76 Prozent gelegen.

Der im Jahr 2021 gelieferte Strom stammte zu 80 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen. Davon kam mit 68 Prozent ein Grossteil aus Wasserkraft, wie das Bundesamt für Energie in einer Medienmitteilung zu den aktuellen Daten zum Schweizer Strom-Liefermix schreibt. Über 11 Prozent des Stromes kamen aus Photovoltaikanlagen, Wind- und Kleinwasserkraftwerken sowie Biomasseanlagen. Das sind 1,2 Prozent mehr als im Jahr 2020. 

Demgegenüber sank der Anteil von Strom aus Kernenergie von 19,9 Prozent im Jahr 2020 auf 18,5 Prozent im vergangenen Jahr. Der aus Kernenergie stammende Strom kam wie „im Vorjahr fast ausschliesslich aus der Schweiz“.

79 Prozent des Stromes aus Wind, Sonne, Biomasse und Kleinwasserkraft wurden in der Schweiz produziert.

Rund 2 Prozent des Stromes wurde 2021 aus Abfällen und fossilen Energieträgern hergestellt. Davon stammten 1,87 Prozent aus fossilen Energieträgern wie Kohle. Im Vorjahr lag der Anteil des Strom aus fossilen Energieträgern etwas niedriger bei 1,8 Prozent.

Im vergangenen Jahr konnte der gelieferte Strom zum ersten Mal vollständig nach seiner Energiequelle aufgeschlüsselt werden. Seit 2018 ist sogenannter Graustrom, also Strom unbekannter Herkunft, nicht mehr zulässig. Nur für alte, mehrjährige Verträge, die vor dem 1. November 2017 abgeschlossen wurden, galt noch eine Übergangsfrist. Diese lief 2020 ab, sodass erstmals für das Lieferjahr 2021 kein Strom mehr aus nicht überprüfbaren Energieträgern im Lieferantenmix enthalten ist. ko

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