Innosuisse ist strategisch auf Kurs

15 April 2026 13:14

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Bern - Der Bundesrat hat bestätigt, dass die Innovationsagentur Innosuisse 2025 ihre strategischen Ziele erreicht hat. Sowohl bei den Finanzierungsgesuchen als auch beim Mentoring-Programm ist die Nachfrage stark gestiegen. Zudem hat Innosuisse 34 Start-ups vor ihrem Markteintritt finanziell gefördert.

(CONNECT) Innosuisse leistet „einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Innovationskraft der Schweizer Wirtschaft“. So lautet in einer Mitteilung das Resümée des Bundesrats, der am 15. April den Geschäftsbericht 2025 der Schweizer Innovationsagentur genehmigt hat. Er kommt zu dem Schluss, dass sie im vergangenen Jahr ihre strategischen Ziele erreicht hat.

Demnach hat die staatliche Förderorganisation besonders von kleinen und mittleren Unternehmen eine stark angestiegene Nachfrage verzeichnet. Insgesamt ging die rekordhohe Zahl von 832 Gesuchen zur Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft bei Innovationsprojekten ein. Auch beim Mentoring-Programm für KMU war die Nachfrage deutlich höher als zuvor. Zudem haben über 95 Prozent der Unternehmen die Zusammenarbeit in diesem Rahmen als hilfreich bewertet.

Auch die Vernetzung von Akteuren im Innovation Booster-Programm verläuft den Angaben zufolge erfolgreich. Die Mehrheit der dort entwickelten Ideen würde weiterverfolgt.

Darüber hinaus profitieren auch Start-ups von den Innosuisse-Angeboten. So wurden 34 Projekte zur finanziellen Frühförderung bewilligt. Die Coaching-Nachfrage stieg um 7 Prozent. 401 Start-ups nahmen an internationalen Camps und Messen teil.

Der ordentliche Bundesbeitrag an Innosuisse belief sich 2025 auf 305,1 Millionen Franken. Das Geschäftsjahr schloss mit einem Verlust von 9,9 Millionen Franken ab. Der Bundesrat hat den Geschäftsbericht 2025 sowie die Verrechnung des Bilanzverlusts mit den freien Reserven genehmigt und dem Verwaltungsrat Entlastung erteilt. ce/mm

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