ETH stützt Innovationsstandort Schweiz

16 April 2026 12:47

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Zürich - Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) hat im vergangenen Jahr rund 4000 Fachkräfte ausgebildet und die Kooperation zwischen Wissenschaft und Politik gestärkt. Zudem erkannte sie 46 Ausgründungen an. Das geht aus ihrem Geschäftsbericht für 2025 hervor.

(CONNECT) Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) legt in ihrem Geschäftsbericht 2025 Umfang, Bandbreite und Qualität ihrer Leistungen des vergangenen Jahres dar. Demnach hat sie auch 2025 wieder rund 4000 Master- und Doktoratsabschlüsse vergeben, darunter an die ersten im Masterstudiengang Quantum Engineering. Fast 100 Prozent dieser Absolventinnen und Absolventen sind nach einem Jahr als Fachkräfte angestellt, rund 80 Prozent davon in der Schweiz.

Im sechsten Jahr in Folge lag der Frauenanteil für die neu ernannten Professorinnen und Professoren mit 44 Prozent über dem Zielwert von 40 Prozent – „ein starkes Ergebnis, das uns stolz macht“, wird ETH-Präsident Joël Mesot in einer Mitteilung zitiert. Im Oktober gründete die ETH die Albert Einstein School of Public Policy, um die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Politik zu stärken. Neu ist auch, dass ein Nachhaltigkeitsrat die Schulleitung berät.

2025 erkannte die ETH die rekordhohe Zahl von 46 Ausgründungen an. Und das Robotics und AI Institute eröffnete an der ETH seinen zweiten Sitz nach dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston. Zu ihren besonderen Forschungserfolgen des Jahres zählt die Hochschule einen Mikroroboter, der Medikamente in Blutgefässe transportiert und sich danach auflöst. Zudem entstanden lebende Materialien, die CO2 binden. Und mit Apertus veröffentlichten die Eidgenössischen Technischen Hochschulen Zürich und Lausanne (EPFL) zusammen mit dem Swiss National Supercomputing Centre das erste vollständig offene und mehrsprachige Sprachmodell und setzte dabei einen Meilenstein für eine transparente und vielfältige generative Künstliche Intelligenz.

Die ETH Zürich erzielte einen Gesamtertrag von 2051 Millionen Franken. Davon wurden 1385 Millionen Franken durch Bundesmittel finanziert. Die übrigen 666 Millionen Franken sind Drittmittelerträge. ce/mm

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