ETH-Bereich diskutiert zukünftige Organisation seiner Forschungsanstalten
06 März 2026 12:34
Partner
(CONNECT) Der ETH-Rat hat an seiner Sitzung am 4. und 5. März eine weitere Weiche seines Projekts FIT for the Future gestellt. Mit einer Neuaufstellung von Organisation und Struktur soll der ETH-Bereich „für aktuell dringliche und zukünftige Herausforderungen“ gerüstet werden, erläutert der ETH-Rat in der laufend aktualisierten Projektbeschreibung. Dafür sieht FIT for the Future die Gliederung des ETH-Bereichs in drei Pfeiler vor: Eidgenössische Technische Hochschule Zürich, Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne und die unter einem Dach zu vereinenden vier Forschungsanstalten des ETH-Bereichs.
Für die Vereinigung der Forschungsanstalten Paul Scherrer Institut (PSI), Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL), Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) sowie Eidgenössische Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz (Eawag) sind zwei Varianten entwickelt worden, informiert der ETH-Rat in einer Mitteilung. Beide sehen einen gemeinsamen Auftritt der Forschungsanstalten unter einem gemeinsamen Dach bei Beibehaltung von Namen, Logo und Standorten vor. In der Variante mit dem Arbeitstitel Swiss National Labs wird jede Anstalt zudem als eigene Rechtsperson weitergeführt. Die Variante mit dem Arbeitstitel Swiss National Lab sieht dagegen die Zusammenführung der vier Forschungsanstalten in eine einzigen Rechtsperson vor.
An seiner Sitzung hat der ETH-Rat entschieden, beide Varianten in die interne Konsultation im ETH-Bereich zu schicken. Nach deren Ende voraussichtlich Anfang Juni will der ETH-Rat gestützt auf die Rückmeldungen aus der internen Konsultation über das weitere Vorgehen entscheiden. ce/hs