Zürich ist beim Smart City Index 2023 erneut auf Platz 1

05. April 2023 12:58

Lausanne/Singapur - Zürich wird zum vierten Mal in Folge auf Platz 1 des globalen IMD Smart City Index 2023 geführt. Er misst anhand zahlreicher Kriterien, wie intelligent eine Bevölkerung ihre Stadt findet. Unter den insgesamt 141 untersuchten Städten liegt Lausanne auf Platz 5 und Genf auf Platz 9.

Drei Schweizer Städte finden sich unter den neun intelligentesten Städten der Welt. Das zeigt der IMD Smart City Index 2023, für den insgesamt 141 Städte überall auf dem Globus untersucht wurden. Er wurde mit Ausnahme von 2021 seit 2019 jährlich vom World Competitiveness Center der Lausanner IMD Business School erstellt. Sie hat ihre Sitze in Lausanne und Singapur.

Auf Platz 1 dieser Rangliste liegt wie seit der ersten Auflage dieses Index Zürich, vor Oslo, Canberra und Kopenhagen. Auf Platz 5 folgt Lausanne, nach Platz 4 im Jahr 2020. Damals hatte Genf Platz 6 inne, in diesem Jahr ist es Platz 9. Zwischen Lausanne und Genf werden in diesem Jahr London, Singapur und Helsinki geführt.

Auf Platz 1 liegend punktet Zürich naturgemäss bei so gut wie allen Kriterien weit überdurchschnittlich. Höchstwerte erreicht die Stadt bezüglich der Strukturen in den Themenbereichen Gesundheit & Sicherheit, Aktivitäten, Arbeit & Schule sowie Governance – mit zwei Ausnahmen: bei Luftverschmutzung und der Verfügbarkeit bezahlbarer Mietwohnungen. Bei den Technologiethemen hingegen liegt die Stadt im Mittelfeld und schneidet nur bei Arbeit & Schule besser ab.

Lausanne auf Platz 4 wird bei allen strukturellen Themen meist weit überdurchschnittlich bewertet. Bezüglich der Technologien liegt die Stadt wie Zürich fast überall im Mittelfeld. Absolute Höchstwerte erreicht sie bei Grünanlagen, kulturellen Aktivitäten und bei der IT-Bildung in Schulen. Beim öffentlichen Nahverkehr werden ihre Online-Services sehr hoch bewertet.

Höchstwerte erreicht Genf beim städtischen Grün, beim Zugang zur Schulbildung und bei Rückmeldungen aus der Bürgerschaft zu Entscheidungen der Stadtverwaltung. Zwei negative Ausreisser finden sich bei der Zustimmung zur Aussage, dass Unternehmen neue Jobs generieren und dass der Online-Zugang zu Jobangeboten es einfacher macht, Arbeit zu finden. Bei beiden liegt Genf am untersten Ende des Gruppenindexes.

In allen drei Städten werden von den Befragten erschwingliche Mieten, Verkehrsstaus und Luftverschmutzung als Prioritäten genannt. An der diesjährigen Analyse ist laut IMD am auffälligsten, dass von den 20 führenden Städten 17 seit der Gründung des Index dabei sind. Unter diesen 17 Städten weisen sechs entweder eine kontinuierliche Verbesserung oder Stabilität von Jahr zu Jahr auf. Diese „Super-Champions" sind Zürich, Oslo, Singapur, Peking, Seoul und Hongkong. mm

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