STEG Electronics und Loopia setzen Kreislaufwirtschaft um

18. Juli 2022 13:25

Luzern/Zürich - Der Computer- und Elektronikhändler STEG Electronics arbeitet mit dem Start-up Loopia zur Realisierung von Kreislaufwirtschaft im Handel zusammen. Loopia unterstützt Händler, ihrer Kundschaft einen einfachen Zugang zu lebensverlängernden Services anzubieten.

Computer- und Elektronikhändler STEG Electronics aus Luzern arbeitet mit dem Zürcher Start-up Loopia bei der Einführung der Kreislaufwirtschaft im Handel zusammen. Laut Medienmitteilung von STEG und Loopia können Kunden des Elektronikhändlers ab dem 18, Juli direkt nach dem Kauf ihre Produkte in die Loopia App des vom Migros-Pionierfonds unterstützten Start-ups transferieren.

Neben der besseren Übersicht über die Produkte erhalten sie dann Zugriff auf produktspezifische Dienstleistungen, welche die Produkte länger im Kreislauf halten. Neu gehören dazu auch die Services von STEG, wodurch Computer und Notebook länger genutzt werden können, heisst es in der Mitteilung.

STEG arbeitet laut der Mitteilung als erster Einzelhändler mit Loopia zusammen. „Die Verlängerung der Lebensdauer von IT-Produkten ist schon immer ein wichtiger Bestandteil unserer Service-DNA bei STEG“, wird Malte Polzin zitiert, CEO von STEG Electronics. „Es ist erfreulich, dass die Kreislaufwirtschaft im Handel ankommt und immer mehr Unternehmen auch während der Nutzungsphase ihren Kunden nachhaltige Services anbieten“, wird Philipp Glauser, Mitgründer und CEO von Loopia, zitiert.

Die gemeinsame Medienmitteilung nimmt Bezug auf das Anfang Juli veröffentlichte europäische Konsumbarometer des zur BNP Paribas Deutschland gehörenden Finanzdienstleisters Consors Finanz. Danach bietet die Kreislaufwirtschaft für den Handel eine grosse Chance. 82 Prozent der Europäerinnen und Europäer versprechen sich mit diesem Modell mehr innovative Produkte und Dienstleistungen. Die verschiedenen Komponenten Reparieren, Aufwerten, Wiederverwenden und Recyceln bieten damit interessante Ansatzpunkte für den Handel, heisst es in der Studie. gba 

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