Schweiz und Österreich wollen näher zusammenrücken

03. März 2021 10:38

Bern/Wien - Die erste Auslandsreise des Schweizer Bundespräsidenten im Amtsjahr führt traditionsgemäss nach Wien. Bei dem Treffen am Dienstag betonten Guy Parmelin und sein österreichischer Amtskollege ihren Willen, die guten Beziehungen zu festigen und auszubauen.

Bundespräsident Guy Parmelin ist am Dienstag mit dem österreichischen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen zusammengetroffen. Dabei handelt es sich um die erste Auslandsreise von Parmelin in seinem Amtsjahr. Wie es in einer Medienmitteilung des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung heisst, setze diese Präsidialreise die zwischen der Schweiz und Österreich gepflegte Erstbesuchstradition fort. 

Die Amtskollegen hätten sich unter anderem über die Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie ausgetauscht. Dabei hätten sie Test- und Impfstrategien ebenso erörtert wie die eventuelle Einführung eines Impfausweises. Gerade die vergangenen Monate hätten den Wert der traditionell engen nachbarschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern deutlich gemacht.

Beide Länder planten, diese mit einer strategischen Partnerschaft weiter auszubauen. Entsprechende Arbeiten seien bereits im Gange. Die Unterzeichnung durch die beiden Aussenminister sei demnächst vorgesehen.

Des Weiteren habe Parmelin betont, dass sich die Schweiz als Teil der europäischen Forschungsgemeinschaft sehe. Die Beteiligung der Schweiz am europäischen Forschungsrahmenprogramm Horizon Europe sei dafür bedeutsam. Thema sei auch die Umsetzung der Klimaziele gewesen. In diesem Zusammenhang hätten die Repräsentanten beider Länder die Entscheidung der amerikanischen Regierung begrüsst, dem Pariser Klimaabkommen wieder beizutreten. mm

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