Schweiz bleibt die innovativste Volkswirtschaft der Welt

29. September 2022 11:14

Genf - Die Schweiz ist zum zwölften Mal in Folge die innovativste Volkswirtschaft der Welt. Das geht aus dem Global Innovation Index hervor. Demnach zählen zu ihren grössten Stärken die Wirtschaftspolitik und die Patente. Der Zufluss an direkten ausländischen Investitionen ist die grösste Schwäche.

Die Schweiz ist auch 2022 die innovativste Volkswirtschaft der Welt. Das zeigt der am 29. September veröffentlichte Global Innovation Index (GII). Er wird jährlich von der in Genf ansässigen World Intellectual Property Organization (WIPO) erstellt. In dieser 15. Ausgabe folgen die USA auf Rang 2 vor Schweden, Grossbritannien und den Niederlanden. Deutschland steigt im Vergleich zum Vorjahr um zwei Plätze auf Rang 8.

Der Index misst die Innovation anhand von Kriterien wie Institutionen, Humankapital und Forschung, Infrastruktur, Investitionen, Adaption und Verbreitung von Wissen sowie kreative Leistungen. Laut dem Landesbericht Schweiz liegt die Leistung des Landes im Verhältnis zum Bruttoinlandprodukt über den Erwartungen. Auch bei der Umsetzung von Innovationsinvestitionen in Innovationsoutputs ist die Bilanz positiv.

Als innovative Top-Performer der Schweiz nennt der Bericht Roche auf Rang 8, Novartis auf Rang 18 und Nestlé auf Rang 96. Diese drei Unternehmen sind auch die drei Erstplatzierten in der Kategorie Intensität der immateriellen Vermögenswerte. Auch alle drei Spitzenreiter beim globalen Markenwert kommen aus der Schweiz: Nestlé, UBS und Roche.

Unter den grössten Stärken der Schweiz, also den Kriterien, bei denen das Land auf den Plätzen 1 bis 3 liegt, finden sich die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft, die Zahl der Patente und Patentfamilien, die Ausgaben für Software, der Unterhaltungs- und Medienmarkt, die High-Tech-Fertigung und die Komplexität von Produktion und Export. Zu den grössten Schwächen der Schweiz zählen die Kriterien direkte ausländische Investitionen (Rang 131), High-Tech-Importe (109) und Diversifikation der heimischen Industrie (69).

Eine der Haupterkenntnisse des aktuellen GII ist laut einer Medienmitteilung der Umstand, dass die in den vergangenen Jahren „sprunghaft“ gestiegenen Investitionen eine „anhaltend schwache Leistung bei der innovationsgetriebenen Produktivität“ zeigten. „Deshalb müssen wir nicht nur den Investitionen in Innovation mehr Aufmerksamkeit schenken“, so WIPO-Generaldirektor Daren Tang, „sondern auch der Frage, wie sie sich auf die Wirtschaft und Gesellschaft auswirken. Qualität und Wert werden für den Erfolg ebenso entscheidend sein wie Quantität und Umfang.“ mm

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