Auch Staatssekretärin Martina Hirayama (vorn dritte von rechts) hat am Ministertreffen der Europäischen Weltraumbehörde (ESA) in Paris teilgenommen. Bild: ESA

Schweiz beteiligt sich an europäischen Weltraumprojekten

24. November 2022 14:40

Bern - Die Schweiz beteiligt sich mit gut 600 Millionen Franken an Programmen der Europäischen Weltraumorganisation. Sie sollen die Autonomie Europas im All erhöhen. Die Schweiz erhält auch Verträge für Wissenschaft und Industrie.

Die Schweiz wird sich in den Jahren 2023 bis 2025 mit mehr als 600 Millionen Franken an neuen Programmen der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) beteiligen, wie der Bund in einer Medienmitteilung schreibt. Die Programme zielen in erster Linie darauf ab, Europas Autonomie im Weltraum zu erhöhen sowie die ESA in Bereichen wie Wissenschaft und Technologie zu stärken. Dabei stehen auch Lösungen zur Abschwächung des Klimawandels im Fokus.

Der Beitrag der Schweiz für die ESA-Programme wurde im Rahmen der Ministerratstagung der ESA vom 22. und 23. November 2022 in Paris bekanntgegeben. Aufgrund der zugesicherten Beiträge erhält die Schweiz nun Verträge für wissenschaftliche Projekte und für die Industrie, so der Bund. Die Schweiz hat sich gleichzeitig für verschiedene Programme verpflichtet, welche von der Erdbeobachtung und neuen Telekommunikationstechnologien über die Exploration bis hin zu Trägerraketen reichen.

Bei der Tagung konnte unter anderem die Entwicklung des European Space Deep-Tech Innovation Centre (ESDI) in der Schweiz konkretisiert werden, heisst es. Das gemeinsam mit der ESA geplante Zentrum soll am Paul Scherrer Institut (PSI) in Villigen AG entstehen, wie im Mai beschlossen wurde. ssp

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