Peter Boone soll Barry Callebaut führen

22. April 2021 14:53

Zürich - Peter Boone soll per 1. September die Leitung der Barry Callebaut Gruppe übernehmen. Der derzeitige President Americas des Zürcher Schokoladen- und Kakaoproduzenten lösst Antoine de Saint-Affrique als Gruppen-CEO ab. Die Nachfolge von Boone übernimmt konzernintern Steve Woolley.

Der Verwaltungsrat der Barry Callebaut Gruppe hat Peter Boone mit Wirkung zum 1. September zum CEO der Gruppe ernannt, informiert der weltweit aktive Zürcher Schokoladen- und Kakaoproduzent in einer Mitteilung. Der 1970 geborene Niederländer tritt die Nachfolge von Antoine de Saint-Affrique an, der in den Verwaltungsrat wechseln soll. Das Amt von Boone als President Americas wird sein Vize und General Manager Global Accounts North America, Steve Woolley, übernehmen.

„Peters hervorragende Erfolgsbilanz in der Förderung von profitablem Wachstum, der Einführung wegweisender Innovationen und einer soliden Qualitätskultur, beim Aufbau neuer Märkte und Segmente und nicht zuletzt seine Leidenschaft für Nachhaltigkeit machen ihn zum idealen Kandidaten für den neuen CEO der Gruppe“, wird Patrick De Maeseneire, Präsident des Verwaltungsrates von Barry Callebaut, in der Mitteilung zitiert. „Zudem ist mit ihm als derzeitigem President der Region Nord-und Südamerika und ehemaligen Chief Innovation Officer von Barry Callebaut Kontinuität und eine reibungslose Übergabe sichergestellt.“

In einer weiteren Mitteilung stellt Barry Callebaut das erste Halbjahresresultat der Gruppe für das laufende Geschäftsjahr 2020/21 vor. Ihr zufolge konnte der Umsatz in Lokalwährungen auf Vorjahresniveau gehalten werden. In Franken gerechnet lagen die Umsätze mit 3,48 Milliarden Franken um 7,5 Prozent unter dem Vorjahreswert. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT fiel mit 296,7 Millionen Franken in Lokalwährungen um 6,5 Prozent höher als im Vorjahr aus. Beim Konzerngewinn wurde ein Anstieg in Lokalwährungen um11,1 Prozent auf 205,7 Millionen Franken verbucht. „In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahrs haben wir eine anhaltende Erholung der Verkaufsmenge und eine gute Profitabilität in einem immer noch herausfordernden Marktumfeld erzielt“, kommentiert  de Saint-Affrique das Ergebnis. hs

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