Logistikstudie analysiert Trendbrüche

30. Juli 2021 14:20

Bern - Die aktuelle Logistikmarktstudie Schweiz von GS1 Switzerland geht möglichen Auswirkungen unvorhergesehener Ereignisse auf die Logistikbranche nach. Der Fachverband für nachhaltige Wertschöpfungsnetzwerke hat zwölf solcher Trendbrüche, darunter den Zerfall der EU, ausgemacht.

Die Coronavirus-Pandemie habe Risiken und Schwachstellen in Lieferketten aufgezeigt und die Transport- und Logistikbranche vor neue Herausforderungen gestellt, schreibt GS1 Switzerland in einer Mitteilung zur aktuellen Logistikmarktstudie. Sie wird seit 2019 alle zwei Jahre vom Schweizer Ableger des weltweit tätigen Vereins in Zusammenarbeit mit dem Institut für Supply Chain Management der Universität St.Gallen erarbeitet. In der aktuellen Studie gehen die Analysten den möglichen Auswirkungen von insgesamt zwölf Trendbrüchen nach.

Die Spanne der unvorhergesehenen Ereignisse mit möglichen schwerwiegenden Auswirkungen auf Lieferketten reicht dabei von einem Blackout, einem Lagerhallenbrand oder einem Cyberangriff über einen Machtmissbrauch der Grosskonzerne oder eine globale Rohstoffverknappung bis hin zum Zerfall der EU, dem Zusammenbruch des Finanzsystems oder einem Bürgerkrieg. Für jedes einzelne Szenario werden Eintrittswahrscheinlichkeit, Vorlaufzeit, Wirkungsstärke, Wirkungsdauer, räumliche Ausdehnung und Grad der Vernetzung untersucht. Auf der interaktiven Plattform der Studie können Mitglieder von GS1 Switzerland oder Inhaber eines kostenpflichtigen Logins die einzelnen Szenarien einsehen. hs

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