Holzbauten bekommen CO2-Zertifikate

29. September 2022 11:41

Zürich/Seattle - Timber Finance Initiative und Green Canopy NODE entwickeln eine Methodologie zur Erteilung von CO2-Zertifikaten für Holzbauten. Sie soll Holzbauten als Technologie für Negativemissionen und Holz als emissionsarmes Baumaterial etablieren helfen.

Das Schweizer Kompetenzzentrum Timber Finance Initiative und das in Seattle im US-Bundesstaat Washington ansässige Unternehmen für Bautechnologie, Immobilienentwicklung und Fondsmanagement, Green Canopy NODE, arbeiten gemeinsam mit dem Zürcher Projektentwickler South Pole und dem Beratungsunternehmen Gordian Knot Strategies aus Portland im US-Bundesstaat Oregon an der Entwicklung einer Methodologie zur Erteilung von CO2-Zertifikaten für Holzbauten, informieren die Partner in einer Mitteilung. Konkret soll die Methodologie es ermöglichen, den im Holzbau gespeicherten Kohlenstoff zu messen und über CO2-Zertifikate zu monetarisieren. Dadurch könnten Holzbauten als Negativemissionstechnologie anerkannt und Holz als emissionsarmes Baumaterial etabliert werden.

Als Standard für die global anwendbare Methodologie wird das weltweit anerkannte Programm zur Vergabe sogenannter Carbon Credits, Verified Carbon Standard, fungieren. „Der UN-Klimarat hat das Speicherpotenzial und die Vorteile von Holz vor Kurzem offiziell anerkannt“, wird Thomas Fedrizzi, Mitgründer der Timber Finance Initiative, in der Mitteilung zitiert. „Holz ist nicht nur eine Kohlenstoffsenke, sondern erzielt als Baustoff Emissionsreduktionen durch den Ersatz von emissionsintensiven Baumaterialien.“ 

Als erneuerbare, emissionsarme Alternative zu Beton und Stahl könne Holz die Umwelt doppelt schützen, heisst es in der Mitteilung. Zum einen, indem Bäume der Atmosphäre CO2 entziehen und zum anderen, indem Bauholz den Kohlenstoff langfristig in Gebäuden speichert. „Häuser aus Massivholz sind langlebiger und können günstiger sein“, erläutert Aaron Fairchild, Co-CEO von Green Canopy NODE. „So werden klimafreundliche Häuser für Menschen aller Einkommensschichten zugänglich.“ hs

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