Hemotune hat den German Innovation Award 2022 in der Kategorie Medical Technologies gewonnen. Bild: zVg/Hemotune

Hemotune erhält German Innovation Award 2022

25. Mai 2022 12:28

Schlieren ZH - Das Schlieremer Jungunternehmen Hemotune ist mit dem German Innovation Award 2022 in der Kategorie Medical Technologies ausgezeichnet worden. Hemotune hat das Blutreinigungsverfahren HemoSystem entwickelt.

Das Schlieremer Medtech-Unternehmen Hemotune ist für seine Entwicklung bei der Blutreinigung mit dem German Innovation Award 2022 ausgezeichnet worden. Laut Medienmitteilung wurde der Preis in der Kategorie Medical Technologies verliehen.

Mit dem HemoSystem habe Hemotune eine Blutreinigungsplattform entwickelt, die auf einem nanostrukturierten magnetischen Adsorbermaterial beruhe. Ein Gerät ähnlich einer Dialysemaschine ermögliche es, gleichzeitig verschiedene krankheitsrelevante Substanzen mit höchster Präzision und Effizienz direkt aus dem Patientenblut zu entfernen, wird das System auf der Internetseite des German Innovation Award beschrieben. Die erste Therapie wurde zur Behandlung von Septischem Schock ausgelegt.

„Die frühe Zusammenarbeit mit Ärzt_innen und Pflegepersonal hat uns geholfen, ein benutzerorientiertes Produkt zu entwickeln, das sich leicht in der klinischen Praxis implementieren lässt“, wird Lukas Langenegger, CEO und Mitgründer der Hemotune AG, zitiert. Er dankte der Meyer-Hayoz Design Engineering Group im Technopark Winterthur für die Zusammenarbeit bei der Entwicklung und der Produktgestaltung. Langenegger weiter: „Diese Auszeichnung ermutigt uns, unseren Weg fortzusetzen, um die Blutreinigung und Intensivmedizin in Zukunft zu revolutionieren.“

Der German Innovation Award zeichnet branchenübergreifend Produkte und Dienstleistungen aus, die sich durch ihre Nutzerorientierung und ihren Mehrwert gegenüber früheren Lösungen abheben. Er geht auf den 1953 vom Deutschen Bundestag gegründeten Rat für Formgebung zurück.

Hemotune ist eine Ausgründung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) von 2017 und hat seinen Sitz im Bio-Technopark Schlieren-Zürich. gba 

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