EPFL und Microsoft machen Rechenzentren effizienter

20. Oktober 2021 14:53

Lausanne - Forschende der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) haben gemeinsam mit Microsoft eine neue Lösung für Rechenzentren entwickelt. Damit könnten diese künftig energieeffizienter werden.

Forschende der EPFL haben gemeinsam mit einem Team von Microsoft Research eine neue Lösung für Rechenzentren entwickelt. Dabei geht es darum, energieeffiziente optische Rechenzentren zu ermöglichen, die in Zukunft den enormen Anforderungen an die Datenbandbreite gerecht werden.

Die Lösung der Forschenden ermöglicht eine ultraschnelle Umschaltung optischer Schaltkreise, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Dafür wird ein chipbasierter Soliton-Laserkamm und eine vollständig passive Beugungsgittervorrichtung eingesetzt.

„Wir sind von dem enormen Potenzial optischer Mikrokämme fasziniert, daher war es fantastisch, mit dem EPFL-Team bei der Anwendung ihrer weltweit führenden Siliziumnitrid-Mikrokammtechnologie zusammenzuarbeiten, um unsere Rechenzentrumsnetzwerke zukunftssicher zu machen“, wird Hitesh Ballani von Microsoft Research Cambridge zitiert. Es könne zwar noch dauern, bis die Architektur im grossen Massstab betrieben werden könne, so Ballani. Bis dahin könnte die Leistung von Mikrokämmen aber auch noch weiter steigen.

Die EPFL und Microsoft arbeiten im Rahmen der Forschungskooperation Swiss Joint Research Center seit 2018 zusammen. Auch die Eidgenössische Technischen Hochschule Zürich (ETH) ist an diesem Programm beteiligt. Das Projekt mit der EPFL sei „ein sehr gutes Beispiel dafür, wie wir die Zukunft unserer Netze von Grund auf neu konzipieren können, indem wir gemeinsam mit unseren akademischen Partnern optische Spitzentechnologien entwickeln und nutzen“, so Paolo Costa, ein Forschender bei Microsoft Research. ssp

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