Digital Trust Label wird weiterentwickelt

17. Mai 2022 13:35

Genf/Lausanne - Das Digital Trust Label wird von einem neuen, interdisziplinären Komitee aus Fachleuten aktualisiert­. Um dieses Zertifikat für vertrauenswürdige digitale Prozesse fälschungssicher zu machen, arbeitet die Swiss Digital Initiative künftig mit dem Spezialisten für digitale Integrität, SICPA, zusammen.

Die Swiss Digital Initiative (SDI) legt die Basis für die nächste Version ihres Anfang 2022 lancierten Digital Trust Labels. Das Mandat des ersten Komitees von Expertinnen und Experten, das diese Version entwickelt hatte, endete damit. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, hat die Swiss Digital Initiative nun aus einer hohen Anzahl hochwertiger Bewerbungen 14 interdisziplinäre Fachleute gewählt, die das zweite Komitee bilden. Es soll das Digital Trust Label an die schnellen Entwicklungen der digitalen Welt anpassen.

„Wir sind überzeugt, dass diese Perspektiven für die Weiterentwicklung des Digital Trust Labels wertvoll sein werden“, wird SDI-Geschäftsführerin Niniane Paeffgen zitiert. „Digitales Vertrauen kann nicht von einer Organisation allein definiert werden, sondern erfordert die Zusammenarbeit aller Akteure.“

Für diese vertrauensbildende, ethische Zertifizierung werden digitale Anwendungen bisher anhand von 35 Kriterien in vier Dimensionen unabhängig geprüft: Sicherheit des digitalen Dienstes, Datenschutz, Zuverlässigkeit und faire Interaktion mit Nutzerinnen und Nutzern. 

Um die Glaubwürdigkeit des Zertifikats weiter zu stärken und fälschungssicher zu machen, schliesst die SDI eine Partnerschaft mit SICPA. Der weltweit tätige Lausanner Anbieter von sicheren Authentifizierungs-, Identifizierungs- und Rückverfolgbarkeitslösungen sichert Transaktionen, Interaktionen und Produkte in der physischen und digitalen Welt. Er wird das Digital Trust Label mit einer QR-Kennzeichnung versehen. Damit kann es ab dem dritten Quartal 2022 jederzeit etwa auf einem Smartphone überprüft werden. mm

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