Bossard kehrt trotz Krise auf Wachstumspfad zurück  

03. März 2021 13:19

Zug - Die Coronavirus-Pandemie hat die Umsätze von Bossard 2020 zunächst gedrückt. Im Schlussquartal setzte wieder deutliches Wachstum ein. Übers Jahr hat Bossard 2020 einen mit 812,8 Millionen Franken um 7,2 Prozent tieferen Umsatz gemacht.

Die auf industrielle Verbindungs- und Montagetechnik spezialisierte Zuger Bossard Gruppe hat das Geschäftsjahr 2020 mit einem wegen der Corona-Krise um 7,2 Prozent tieferen Umsatz von 812,8 Millionen Franken abgeschlossen. Der Betriebsgewinn (EBIT) betrug laut einer Medienmitteilung 86,4 Millionen Franken nach 95,7 Millionen im krisenfreien Vorjahr. Die EBIT-Marge hielt sich aber mit 10,6 Prozent in der langfristig anvisierten Bandbreite zwischen 10 und 13 Prozent. Als Konzerngewinn wies die Gruppe 67,8 Millionen Franken aus, gegenüber 76 Millionen im Vorjahr. Umsatzeinbussen wurden in Europa und Amerika verzeichnet, während Bossard in Asien auch in der Pandemie-Krise Wachstum verzeichnete.

Die Bossard Gruppe geht in der Information für Aktionäre von einem positiven Ausblick auf das eben begonnene Geschäftsjahr 2021 aus. Denn das vierte Quartal 2020 zeigte demnach in allen Marktregionen positive Wachstumsraten. Gegenüber dem Vorjahresschlussquartal stiegen die Umsätze um 6,0 Prozent in Lokalwährungen und 2,9 Prozent in Franken.

Daniel Bossard, CEO der Bossard Gruppe, wird zitiert: „Es ist zum jetzigen Zeitpunkt schwierig abzuschätzen, wie sich der weitere Verlauf der Pandemie auf das Geschäftsjahr 2021 auswirken wird. Wenn wir jedoch als Indikatoren unsere Geschäftszahlen des vierten Quartals 2020 und die Entwicklung der Einkaufsmanagerindizes nehmen, dann dürfen wir durchaus zuversichtlich sein.“

Wegen der Unsicherheit aufgrund der COVID-19 Pandemie hatte der Verwaltungsrat im vergangenen Jahr die Dividende um die Hälfte gekürzt. Dagegen wird der Verwaltungsrat der Bossard Holding AG der Generalversammlung vom 12. April 2021 statt der üblichen 40 Prozent des Konzerngewinns eine Ausschüttung von 50 Prozent vorschlagen. Dies entspricht einer Dividende von 4,40 Franken je Namenaktie A nach 2,00 Franken im Vorjahr. gba 

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