BLKB unterstützt Start-ups aus der Region

03. März 2021 09:58

Liestal - Die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) hat den Start-up-Inkubator inQbator gegründet. Gemeinsam mit ihren Partnern Hemex und Launchpad will sie damit Innovationen in der Region fördern. Das Angebot richtet sich an Jungunternehmen aller Branchen.

Der von der Basellandschaftlichen Kantonalbank neu gegründete Inkubator inQbator möchte Start-ups Beratungen und Dienstleistungen anbieten, die es den Jungunternehmen ermöglichen, sich auf die Entwicklung ihrer Geschäftsidee zu konzentrieren. „Wir möchten Innovation fördern und junge Start-ups dabei unterstützen, hier in der Region Fuss zu fassen und sich zu entwickeln“, wird dazu Beat Röthlisberger in einer Medienmitteilung zitiert. Er ist Geschäftsleitungsmitglied der BLKB und dort Leiter Unternehmenskunden. Zudem agiert er als Verwaltungsrat der neuen inQbator AG.

Der Inkubator ist im Co-Working-Space The 5th Floor in Muttenz BL angesiedelt. Dort können die Teilnehmenden auch Büros und Labore in Anspruch nehmen. 5th Floor-Betreiberin sitEX Properties Holding steht in Zusammenarbeit mit inQbator-Partnerin Launchpad aber auch darüber hinaus für die Suche nach geeigneten Immobilien zur Verfügung. Launchpad bietet den Teilnehmenden zudem Zugang zu ihrem Netzwerk in Asien und USA im Bereich Private Equity und Corporate Finance an. Die Firma Hemex verfügt zudem über umfangreiche Erfahrungen in den Life Sciences und stellt diese den Teilnehmenden zur Verfügung. Hemex hat erst kürzlich eine „signifikant überzeichnete Finanzierungsrunde“ abgeschlossen und ist Partner von Basel Area Business & Innovation. „Gerade in der Startphase sind Coaching und Mentoring von erfahrenen Experten sowie Hilfe bei der Suche nach passenden Büroflächen gefragt“, heisst es in der Mitteilung von Franziska Stemmler, die bei Hemex für Start-ups und Geschäftsentwicklung zuständig ist und ebenfalls dem Verwaltungsrat der inQbator AG angehört.

Über diese Angebote hinaus erhalten die Teilnehmenden zudem einen Rabatt auf Beratungen und Dienstleistungen und können zudem an für sie massgeschneiderten Programmen teilnehmen. Und sie erhalten die Möglichkeit, gewisse Aspekte des Geschäftsbetriebes auszugliedern. „Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer kümmern sich ungern um Buchhaltung und Lohnadministration“, so Andreas Derzsi, Mitinhaber von Launchpad und Verwaltungsrat der inQbator AG. Somit könnten sie sich ganz auf die Entwicklung ihrer Geschäftsidee konzentrieren. Neben der Unterstützung bei der Kapitalbeschaffung profitieren die Teilnehmenden somit von einem umfassenden Angebot an Dienstleistungen. „Einzigartig an inQbator ist der umfassende Beratungsansatz. Hier bekommen die Jungunternehmer alles aus einer Hand. Ausserdem profitieren sie von unserem Netzwerk, wenn es darum geht, mit den passenden Investoren ins Gespräch zu kommen“, sagt Beat Röthlisberger. jh

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