Aryzta erzielt Wachstum von 22 Prozent

28. November 2022 12:13

Schlieren ZH - Der Backwarenhersteller Aryzta steigert seine Einnahmen im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2023 um 19,8 Prozent auf 509 Millionen Euro. Das ergibt ein organisches Wachstum von 22 Prozent. Grund waren die hohen Preissteigerungen.

Die Aryzta AG meldet für das erste Quartal ihres Geschäftsjahres 2023 ein kräftiges Wachstum der Einnahmen um 19,8 Prozent auf 509 Millionen Euro. Laut Medienmitteilung des Schlieremer Backwarenherstellers wurde bis Ende Oktober ein organisches Wachstum von 22 Prozent erzielt. Der Anstieg sei vor allem auf die Preisentwicklung mit einem Anstieg um 18,1 Prozent zurückzuführen.

„Die Nachfrage nach Backwaren, insbesondere nach Bake-offs (Vorprodukte zum Fertigbacken), bleibt in den meisten unserer Märkte solide, trotz der erheblichen inflationsbedingten Preiserhöhungen“, wird der Verwaltungsratspräsident und Interims-CEO Urs Jordi zitiert. „Wir sehen keine Abschwächung des inflationären Aufwärtstrends.“  Aryzta arbeite intensiv mit seinen Kunden, um den erheblichen Inflationsdruck zu bewältigen. Die anhaltend hohe Kosteninflation mache jedoch weitere Preiserhöhungen unumgänglich.

Der Aryzta-Verantwortliche bekräftigt die „Prognose für das Gesamtjahr 2023, weitere Verbesserungen bei allen Schlüsselkennzahlen zu erzielen, wobei sich die Leistung in der zweiten Jahreshälfte beschleunigen dürfte.“ Dabei würden Risiken der Preiserholung und das äußerst unsichere makroökonomische Umfeld berücksichtigt.  

Aryzta Europe verzeichnete laut der Mitteilung des Unternehmens ein organisches Umsatzwachstum von 22,1 Prozent, angetrieben durch ein sehr starkes Preiswachstum von 19,7 Prozent in Europa. Die Absatzmengen stiegen um 2,8 Prozent. Im Foodservice-Geschäft sei ein zweistelliges Umsatzwachstum erzielt worden, stark gestützt auf die anhaltende Erholung des französischen Marktes.

Aryzta Rest of World verzeichnete einen organischen Umsatzanstieg von 21,4 Prozent, der sich aus einem Volumenwachstum von 12 Prozent und einer positiven Preisentwicklung von 8,7 Prozent zusammensetzt. gba

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