Afrikanische Start-ups bringen Smart Cities voran

22. April 2021 10:19

Kigali - Die Regierung von Rwanda hat eine Initiative gestartet, bei der Technologie-Start-ups intelligente Lösungen für die Mobilität, Wohnraum und Fintech entwickeln sollen. Dadurch soll die urbane Transformation in Afrika in Einklang mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung gebracht werden.

Laut Schätzungen werden bis 2030 insgesamt 50 Prozent der Afrikaner in urbanen Ansiedlungen leben. Vor diesem Hintergrund hat die Regierung von Rwanda nun Technologie-Start-ups aus den Bereichen Mobilität, Wohnraum und Fintech dazu aufgerufen, sich mit intelligenten Lösungen am Smart Cities Innovation Accelerator Programme (SCIP) zu beteiligen.

Das SCIP hat das Ziel, die urbane Transformation in Afrika in Einklang mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung zu bringen. Dazu sollen digitale urbane Innovationen in Rwanda und anderen afrikanischen Ländern gefördert werden, heisst es in einem Artikel von Ventureburn.

Insgesamt 30 Start-ups dürfen an dem Programm teilnehmen, welches zwischen Juni und Dezember 2021 durchgeführt wird. Sie werden in drei Bereiche eingeteilt – intelligente Mobilität, intelligente Wohnraumlösung und Fintech-Lösungen für bezahlbare Anwendungen. Das Programm sieht dann Mentorenbeziehungen, Coachings und Kontakte zu internationalen Geschäftspartnern und Investoren vor, zu denen auch Volkswagen und Siemens zählen.

Die teilnehmenden Jungunternehmen können ihre Lösungen im Rahmen der Green City Kigali erproben. Dabei handelt es sich um die Vorzeige-Smart-City von Rwanda. Diese Testphase kann auch für den Markteintritt in dem Land genutzt werden. em

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