Aargau will für Ausbau der S17 zahlen

08. Oktober 2021 12:54

Aarau - Der Regierungsrat des Kantons Aargau beantragt für den Doppelspur-Ausbau der S-Bahn-Linie S17 in Dietikon einen Verpflichtungskredit von 11,85 Millionen Franken. Der Kanton ist beitragspflichtig, auch für den im Kanton Zürich liegenden Streckenabschnitt.

Für den doppelspurigen Ausbau der S-Bahn-Linie S17 in Dietikon hat die Regierung des Kantons Aargau beim Grossen Rat einen Verpflichtungskredit von 11,85 Millionen Franken beantragt. Laut Medienmitteilung betrifft das Projekt den Ausbau des in Dietikon und damit im Kanton Zürich liegenden Streckenabschnitts der S-Bahn-Linie S17 Wohlen–Bremgarten–Dietikon. Dabei handelt es sich um ein kombiniertes Bahn- und Strassenprojekt des Kantons Zürich. Der Kanton Aargau ist beim Bahnausbau beitragspflichtig.

Alle Investitionen in die Bahnstrecke Wohlen–Dietikon gehen gemäss der Interkantonalen Vereinbarung für die Infrastruktur zu 80 Prozent zulasten des Kantons Aargau und zu 20 Prozent zulasten des Kantons Zürich, heisst es in der Botschaft des Aargauer Regierungsrats an das Kantonalparlament.

Die Gesamtkosten des kombinierten Strassen- und Bahn-Projekts betragen über 32 Millionen Franken. Die Kosten des Bahnausbaus trägt Aargau mit 11,85 Millionen Franken und Zürich mit 2,96 Millionen Franken. Die Realisierung ist nach Genehmigung des Verpflichtungskredits durch den Grossen Rat in Aargau für den Zeitraum 2022 bis 2025 geplant.

Der Ausbau sei für den Kanton Aargau wichtig, um die Pünktlichkeit und die Anschlusssicherheit zur S-Bahn in Dietikon zu verbessern sowie um gefährliche Situationen im Mischbetrieb von Bahn und motorisiertem Individualverkehr zu eliminieren, heisst es in der Mitteilung der Kantonsregierung.  Die von der Aargau Verkehr AG (AVA) betriebene S-Bahn-Linie S17 sei massgebend für die Anbindung des ländlichen Zentrums Bremgarten und des urbanen Entwicklungsraums Mutschellen an Zürich. gba 

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