Studierende bereiten künftige Start-ups vor

Junge Forscher haben beim UZH Innovators Camp auch eine Beinprothese aus wiederverwertbarem Material entwickelt. Bild: Project Circleg

Das UZH Innovators Camp richtet sich an junge Forschende und Studierende der Universität Zürich (UZH), der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) und der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). Ziel ist es, gemeinsam neue Geschäftsideen zu entwickeln, unternehmerische Kompetenzen und Methoden zu erlernen sowie das Netzwerk zur Start-up-Szene in Zürich aufzubauen.  „Wir haben mit dem UZH Innovators Camp einen Ort des interdisziplinären Zusammentreffens geschaffen, für den im universitären Alltag oft zu wenig Raum ist“, erklärt Maria Olivares, Mitorganisatorin der Veranstaltung, in einer Mitteilung der UZH.

Am einwöchigen Programm haben Studierende aus den unterschiedlichsten Bereichen teilgenommen. Dabei haben sie sich auch mit Jungfirmen aus Branchen wie Biotech, Medtech, Insuretech und GameDesign getroffen. Das Programm fand im Bio-Technopark Schlieren-Zürich  statt, wo auch zahlreiche Start-ups ansässig sind.

In fünf Gruppen arbeiteten die Studierenden an ihren Ideen. Zu diesen gehörten die Produktion von kostengünstigen Beinprothesen aus wiederverwerteten Materialien, eine Software-Lösung zur Zuchtstrategie von Labormäusen, eine intelligente Sensortechnologie für das Monitoring von Strassenschäden sowie einen Patientenschnelltest zur Bestimmung des Eisenspiegels. Eine Gruppe arbeitete gemeinsam mit der Zell- und Mollekularbiologin Deana Mohr an ihrem Start-up-Projekt, wobei es um einen neuartigen Therapieansatz geht, der die Harninkontinenz verhindern soll. Am Ende des UZH Innovators Camps wurden zwei Projekte zu Gewinnern des Preises „Excellent Business Pitch“ gekürt: Die Beinprothesen und das Projekt von Mohr. ssp