Swiss Combi AG hat 35 Prozent von SBB Cargo übernommen. Bild: zVg

Vier Logistikdienstleister beteiligen sich an SBB Cargo

30. August 2019 13:33

Dietikon ZH/Olten SO - Die Swiss Combi AG beteiligt sich zu 35 Prozent an SBB Cargo. Zur Swiss Combi zählen die privaten Logistikdienstleister Planzer, Camion Transport, Galliker Holding und Bertschi AG. Nils Planzer und Josef Jäger treten in den Verwaltungsrat von SBB Cargo ein.

Die Swiss Combi AG mit Sitz in Dietikon hat 35 Prozent von SBB Cargo übernommen. Die restlichen 65 Prozent verbleiben bei der SBB AG, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Die Dietiker Planzer AG ist einer der Teilhaber der Swiss Combi AG und verfügt über einen Anteil von 40 Prozent. Die Camion Transport aus Wil SG ist ebenfalls mit 40 Prozent beteiligt, während die Galliker Holding aus Altishofen LU und die Bertschi AG aus Dürrenäsch AG je 10 Prozent halten. Nils Planzer, CEO und Verwaltungsratspräsident der Planzer Holding AG, wird wie auch Josef Jäger, CEO von Camion Transport, in den Verwaltungsrat von SBB Cargo einziehen. Voraussetzung ist noch die Zustimmung der Wettbewerbsbehörden zu der Beteiligung.

„Wir sind sehr stolz, gemeinsam mit den SBB und unseren Partnern die Erfolgsgeschichte der Schweizer Bahn weiterzuführen und zusammen am Ziel der Wirtschaftlichkeit zu arbeiten“, wird Nils Planzer in der Mitteilung zitiert. „Dabei liegt uns auch die Förderung des Modal Splits (Anteil Transporte Strasse/Schiene) zugunsten der Schiene sehr am Herzen.“

Planzer, Camion Transport und Gälliker Transport haben 1997 die CDS Cargo Domizil AG übernommen und sind seitdem im Gütertransport im Bahnbereich aktiv. Über die Swiss Combi AG wollen die drei Firmen nun gemeinsam mit der Bertschi AG die gemeinsame Erfolgsgeschichte weiterentwickeln. „Zusammen wird eine spannende Ausgangslage geschaffen, um am Ziel der Wirtschaftlichkeit der SBB Cargo AG mitzuarbeiten und eine gebündelte Logistik-Expertise einzubringen“, heisst es in der Mitteilung.

SBB Cargo mit Sitz in Olten wird dabei weiterhin „Dienstleistungen in der Logistikkette aller bisherigen und möglichst auch neuen Kunden erbringen“. Dabei sollen die Auslastung erhöht sowie die Zuverlässigkeit und Effizienz weiter verbessert werden. Somit soll die „Wettbewerbsfähigkeit der Bahn in der Logistikkette der Kunden“ gesteigert werden. jh 

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