Stadler Rail in St. Margrethen. Bild: Andreas Butz/Stadler Rail

Stadler feiert Aufrichte in St.Margrethen

29. August 2019 12:30

St.Margrethen SG - Der Schienenfahrzeugbauer Stadler Rail hat mit vielen prominenten Gästen die Aufrichte seines neuen Werkes in St.Margrethen gefeiert. Stadler investiert insgesamt 80 Millionen Franken in den Standort. Ende September soll bereits eine Teileröffnung vollzogen werden.

Für Stadler Rail ist die Investition in das neue Werk in St.Margrethen „ein klares Bekenntnis zum Werkplatz Schweiz und zum Standort im Dreiländereck“, wie es in einer Medienmitteilung des Unternehmens aus Bussnang TG heisst. Am Mittwoch haben zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft an der Aufrichte teilgenommen. Darunter haben sich auch der St.Galler Stände- und Regierungsrat Benedikt Würth und der Gemeindepräsident von St.Margrethen, Reto Friedauer, befunden.

Stadler Rail passt das neue Werk optimal auf seine Bedürfnisse an und erhöht damit die eigene Wettbewerbsfähigkeit. Bei der Wahl des Standortes waren Kanton St.Gallen, Gemeinde St.Margrethen und Landeigentümerin HIAG massgeblich beteiligt. Stadler Rail wird den Standort als Kompetenzzentrum für Doppelstocktriebzüge nutzen. Ende September wird das Werk bereits teileröffnet, 40 Mitarbeitende nehmen dann die Arbeit auf.

Insgesamt bietet das Werk Platz für 1400 Arbeitnehmende, wie das Unternehmen aus der St.GallenBodenseeArea informiert. Produktions- und Lagerflächen sind optimal aufeinander abgestimmt. Zudem verfügt Stadler Rail nun über einen Gleisanschluss zum Bahnhof St.Margrethen. Neben Produktions- und Lagergebäuden wird der neue Standort auch Büros für 450 Mitarbeitende umfassen. Der vollständige Bezug ist für das erste Halbjahr 2020 geplant, auch die neue Kantine wird im nächsten Jahr eröffnet.

Mit der Gestaltung von 22.000 Quadratmetern Dachfläche will Stadler Rail zudem Platz für Energie und Natur schaffen. So ist diese Fläche einerseits begrünt und andererseits sind 6000 Quadratmeter mit Photovoltaikpanelen bestückt worden. Mit diesen soll ein Viertel der am Standort benötigten Energie produziert werden. Und die begrünten Flächen sollen die Energiekosten senken und einen Lebensraum für Pflanzen und Tiere schaffen. jh

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