Solaranlage der Alpnach-Sonnenstrom AG auf der Autobahnüberdachung Stansstad Bild: Walter Odermatt

Albert Koechlin Stiftung vergibt zwei Umweltpreise

28. April 2021 10:21

Luzern - Die Alpnach-Sonnenstrom AG und die Naturforschenden Gesellschaften der Innerschweiz erhalten je einen Umweltpreis von der Albert Koechlin Stiftung. Sie werden für ihr Engagement bei Ökostrom sowie bei der Vermittlung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse geehrt.

Die Luzerner Albert Koechlin Stiftung vergibt ihren diesjährigen Umweltpreis an zwei Gewinner, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.  Einerseits wird die Obwaldner Alpnach-Sonnenstrom AG ausgezeichnet. Das Unternehmen mietet Dachflächen von Privaten sowie Schulen oder Gewerbebauten. Auf diesen installiert und betreibt es Photovoltaikanlagen. Die beiden Gründer des Unternehmens, Theres und Walter Odermatt, unterstützen ausserdem Innovationen, die zur Reduktion von CO2-Ausstoss beitragen.

Andererseits werden die Naturforschenden Gesellschaften in Obwalden und Nidwalden (NAGON), in Schwyz (SzNG), in Uri (NGU) und Luzern (NGL) mit dem Umweltpreis ausgezeichnet. Sie werden in der Medienmitteilung als „Brückenbauerinnen zwischen den Naturwissenschaften und der Bevölkerung“ bezeichnet. Mit Vorträgen, Kursen und Ausflügen wollen sie Faszination über die Vorgänge in der Natur wecken und wissenschaftliche Erkenntnisse vermitteln.

Der Umweltpreis an die Alpnach-Sonnenstrom AG ist mit 40‘000 Franken dotiert. Jener an die Naturforschenden Gesellschaften der Innerschweiz ist mit je 10‘000 Franken pro Gesellschaft dotiert. Die Gewinner erhalten ihre Preise am 11. Juni im Rahmen einer Feier.

Die Albert Koechlin Stiftung vergibt seit 2005 jährlich Umweltpreise. Mit diesen würdigt sie natürliche und juristische Personen, die ein besonderes Engagement in den Bereichen Umwelt, Natur und Lebensraum aufweisen. ssp

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