LafargeHolcim will CO2-Emissionen weiter senken

18. September 2019 09:36

Zug - LafargeHolcim will seinen CO2-Ausstoss bis 2022 um 15 Prozent senken. Dafür investiert der Baustoffproduzent 160 Millionen Franken. Zudem will er das Prinzip der Kreislaufwirtschaft stärker in die Zementproduktion integrieren.

LafargeHolcim will die CO2-Effizienz seiner Produkte und Lösungen weiter verbessern. In einer Medienmitteilung kündigte das Unternehmen an, die jährlichen CO2-Emissionen in Europa bis 2022 um weitere 15 Prozent zu senken. Dafür investiert der Konzern – einer der weltweit grössten Baustoffhersteller – 160 Millionen Franken. Künftig sollen mittels verbesserter Anlagen und Technologien verstärkt emissionsarme Brennstoffe und wiederverwendete Materialien genutzt werden. Weitere Mittel will das Unternehmen für die Einführung von CO2-effizienten Materialien und Dienstleistungen bereitstellen.

Das Prinzip der Kreislaufwirtschaft soll stärker in die Zementproduktion integriert werden. Zu den wichtigsten Massnahmen zähle die intensivere Nutzung von Abfällen, um fossile Brennstoffe und primäre Rohmaterialien zu ersetzen. Auch entlang der eigenen Wertschöpfungskette wolle LafargeHolcim mit seinen Kunden zusammenarbeiten, „um die CO2-Intensität von Gebäuden und Infrastruktur während ihres gesamten Lebenszyklus zu verbessern“.

Nach eigenen Angaben ist LafargeHolcim der führende Anbieter von CO2-armen Lösungen für die Bauwirtschaft. So ermöglichten innovative Beton- und Zementprodukte des Konzerns, gegenüber Portlandzement bis zu 70 Prozent der CO2-Emissionen einzusparen. Seine CO2-Ziele stünden im Einklang mit dem 2-Grad-Szenario des Pariser Klimaschutzabkommens.

„Wir sind uns unseres Einflusses auf die Umwelt bewusst und werden auch in Zukunft eine Vorreiterrolle bei der Bekämpfung des Klimawandels übernehmen. Mit dieser Investition machen wir einen weiteren Schritt, um CO2-effizienter zu werden“, wird Marcel Cobuz, Konzernleitungsmitglied für die Region Europa, zitiert. mm

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