Zürcher Hochschulen starten Digitalisierungsinitiative

08. März 2019 12:50

Zürich - Die Zürcher Hochschulen wollen ihre Aktivitäten im Bereich Digitalisierung verstärken und verknüpfen. Damit soll auch der Kanton Zürich als Forschungs- und Entwicklungsstandort gestärkt werden. Der Kanton will dies finanziell unterstützen.

Die Digitalisierungsinitiative der Zürcher Hochschulen (DIZH) soll die Position des Kantons Zürich als Forschungs- und Entwicklungsstandort im nationalen und internationalen Wettbewerb stärken, informiert der Regierungsrat des Kantons Zürich in einer Mitteilung. In ihrem Rahmen werden die Universität Zürich (UZH), die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW), die Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und die Pädagogische Hochschule Zürich (PHZH) ihre Aktivitäten im Bereich Digitalisierung verstärken und verknüpfen.

Die vier Hochschulen planen unter anderem Brückenprofessuren mit interdisziplinären Schwerpunkten. Auch die Ausweitung der Zusammenarbeit der Hochschulen mit dem privaten und öffentlichen Sektor ist Bestandteil der Initiative. Zudem sollen digitale Lerninhalte entwickelt und innovative Formen der Berufsbildung erprobt werden.

Die auf rund 300 Millionen Franken geschätzten Kosten der DIZH sollen dabei zum Teil von den Hochschulen und zum Teil vom Kanton getragen werden. Zwar investierten die Hochschulen bereits heute „namhafte Beträge, um sich für die Herausforderungen der Digitalisierung zu rüsten“, heisst es in der Mitteilung. Sie seien aber trotzdem „auf die zusätzliche Finanzierung der öffentlichen Hand angewiesen“. Für die DIZH hat der Regierungsrat beim Kantonsrat daher einen Rahmenkredit von 108,3 Millionen Franken beantragt. hs

Aktuelles im Firmenwiki