Am Swiss Global Digital Summit in Genf ist die Swiss Digital Initiative lanciert worden. Bild: zVg/digitalswitzerland

Initiative will Ethik in der digitalen Welt sichern

03. September 2019 12:39

Genf - Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft haben in Genf die Swiss Digital Initiative gestartet. Sie soll ethische Standards in der digitalen Welt sichern. Stiftungsratspräsidentin der Initiative wird Alt-Bundesrätin Doris Leuthard.

Rund 30 Vertreter von global tätigen Unternehmen und Hochschulen haben sich am ersten Swiss Global Digital Summit in Genf getroffen. digitalswitzerland hat dort unter dem Patronat von Bundespräsident Ueli Maurer die Swiss Digital Initiative (SDI) lanciert. Dabei handelt es sich laut einer Mitteilung um „eine Verpflichtung, ethische Standards mittels konkreter Projekte in der digitalen Welt zu verankern“.

Das Grundsatzpapier wurde von einer Expertengruppe aus Schweizer Universitäten erarbeitet und im Rahmen des Summits diskutiert. Es beruht auf dem Motto, dass Digitalisierung dem Menschen immer dienen und ihn ins Zentrum stellen muss.

„Die Schweiz mit ihrer Stabilität, Sicherheit und Zuverlässigkeit, mit ihren weltweit anerkannten Universitäten nimmt bei dieser Initiative ihre Rolle als produktiver und für alle Fortschritte offener Staat wahr. Wir wollen digitalen Wandel fördern, um mit allen Anspruchsgruppen und Partnern realisierbare Voraussetzungen für die Zukunft zu schaffen“, sagte Maurer laut Mitteilung.

Die SDI soll anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos im Januar mit konkreten Projekten formell gestartet werden. Bis dahin soll auch die Zivilgesellschaft eingebunden werden.

Stiftungsratspräsidentin der SDI wird Alt-Bundesrätin Doris Leuthard. Mitglieder des Stiftungsrats werden Joël Mesot, Präsident der Eidgnössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), Yves Flückiger, Rektor der Universität Genf, Marc Walder, Gründer digitalswitzerland, sowie Ivo Furrer, Präsident digitalswitzerland. Finanziert wird die Stiftung von digitalswitzerland. ssp

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