Leclanché entwickelt stärkere Batteriezelle

12. April 2021 10:30

Yverdon-les-Bains VD/Willstätt - Leclanché bringt eine neue Batteriezelle für Elektrobusse und Lastwagen auf den Markt. Die neue G/NMC-Zelle mit 65 Amperestunden ermöglicht eine höhere Reichweite als die bisher leistungsstärkste Zelle des Unternehmens. Grösse und Gewicht bleiben gleich.

Leclanché hat eine neue, hochenergetische 65 Amperestunden-Lithium-Ionen-Pouch-Zelle für Bus- und Lastwagen-Hersteller entwickelt. Sie ermögliche eine höhere Reichweite und Betriebszeit für vollelektrische und Hybridfahrzeuge als die 60 Amperestunden-Zellen des Unternehmens, heisst es in einer Medienmitteilung. Dabei bleiben Grösse und Gewicht gleich. 

Die neuen Zellen seien speziell für energieintensive Anwendungen konzipiert, so Mitteilung des Anbieters von Akkumulatoren und Speicherlösungen für erneuerbare Energien. Demnach liefern sie 10 Prozent mehr Energie und weisen eine um 10 Prozent höhere Energiedichte auf. Zudem, so Leclanché, verbänden sie eine längere Lebensdauer und hohe Zyklenfestigkeit mit schneller Ladefähigkeit. So könnten sie in weniger als 30 Minuten zu 80 Prozent aufgeladen werden.

„Diese Zelle verwendet modernste Elektrodendesigns und bildet die Grundlage für unsere kommende Automobilzelle“, so Dr. Hilmi Buqa, Vizepräsident Zelle F&E. „Zusammen mit unserer 60 AH G/NMC-Zelle können wir unseren Kunden nun ein breiteres Spektrum an Lösungen für ihre Anforderungen bieten und ihnen helfen, weiterhin innovativ zu sein.“

Beide Zellen werden in Präzisionsfertigung nach dem firmeneigenen Produktionsverfahren in der nach Unternehmensangaben „automatisierten, hochmodernen“ Anlage von Leclanché im deutschen Willstätt hergestellt. Dort würden die Elektroden „in einem hochentwickelten wasserbasierten Produktionsverfahren“ gefertigt, ohne Verwendung von organischen Lösungsmitteln. Das reduziere die Umweltbelastung deutlich und reduziere den CO2-Fussabdruck. mm

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