SkyCell nimmt 32 Millionen Franken ein

11. Oktober 2021 10:55

Zug - SkyCell hat 32 Millionen Franken an frischem Kapital eingenommen. Ein Teil des Geldes stammt aus den Vereinigen Arabischen Emiraten. SkyCell hat einen intelligenten Container für den temperatursensiblen Transport von Gütern entwickelt.

Das Zuger Start-up SkyCell hat in einer Serie-C-Finanzierungsrunde 32 Millionen Franken eingenommen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Investiert haben unter anderem Abu Dhabis Staatsfonds ADQ und SHUAA Capital psc aus Dubai. Hinzu kommen Family Offices aus China und der Schweiz. Aus der Schweiz gehören ausserdem die Mobiliar Versicherung und eine unbenannte Kantonalbank zu den Geldgebern.

SkyCell hat einen Transportcontainer für temperaturempfindliche Güter wie etwa Medikamente entwickelt. Dieser wiegt dank einer innovativen Kühltechnologie weniger als herkömmliche Container und spart damit CO2 ein. Der Container von SkyCell ist auch intelligent: Er ist mit Sensoren ausgestattet, die mit einer auf der Blockchain-Technologie basierenden Software verknüpft sind. So können Informationen zu Temperatur oder Feuchtigkeit in Echtzeit abgebildet und für alle Beteiligten einsehbar gemacht werden.

Weil sich die Container von SkyCell gut für den Transport von Impfstoffen eigenen, konnte das Start-up von der Corona-Pandemie profitieren, sagt Gründer Richard Ettl in der Mitteilung.

SkyCell bringe die neuesten Entwicklungen in den Bereichen Software, Hardware und Big Data zusammen, um diese Logistikkette in der Pharmabranche zu verändern, so Ajit Joshi, Leiter Public & Private Markets bei SHUAA Capital, in einer Medienmitteilung. „Angesichts seines bahnbrechenden Ansatzes und des erheblichen Wertschöpfungspotenzials passt das Unternehmen hervorragend zu den strengen Investitionskriterien von SHUAA“, sagt er.

SkyCell hatte im April 2020 bereits eine Finanzierungsrunde in der Höhe von 62 Millionen Franken abgeschlossen. Seither hat das Unternehmen mit Hauptsitz in Zug weltweit mehrere Standorte aufgebaut – unter anderem in San Francisco, Philadelphia, Rom, Toronto, Tokio, Seoul und Irland. ssp

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