3H2 will Wasserstoffzukunft grenzüberschreitend aufgleisen

30. Juni 2022 15:01

Basel - Das Wasserstoff-Forum 3H2 will grünen Wasserstoff grenzüberschreitend fördern. Aus der Schweiz sind die Handelskammer beider Basel, IWB und die Klimaplattform der Wirtschaft Region Basel dabei. Sie sehen im Dreiländereck gute Bedingungen für Transport, Produktion und Nutzung von Wasserstoff.

Die Handelskammer beider Basel, die Industriellen Werke Basel (IWB) und die Klimaplattform der Wirtschaft Region Basel haben gemeinsam mit Partnern aus Deutschland und Frankreich das Trinationale Wasserstoff-Forum (3H2) gegründet. Mit seiner Hilfe soll die Zukunft für grünen Wasserstoff grenzüberschreitend aufgegleist werden, informieren die drei Schweizer Mitglieder des Forums in einer Mitteilung. Ihr zufolge kann der aus Stromüberschüssen produzierte Energieträger „einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Klimaziele zu erreichen und gleichzeitig die Versorgungssicherheit aufrecht zu erhalten“. 

„Die Oberrheinregion mit ihren Wasserkraftwerken und den vielen Industriebetrieben bietet eine ideale Ausgangsbasis, um Transport, Produktion und Nutzung von Wasserstoff regional zusammenzubringen“, wird Dirk Mulzer, COO und Leiter Unternehmensentwicklung von IWB, in der Mitteilung zitiert. Hier wird auch auf die „einmalige Chance“ hingewiesen, die Region Basel an das in Planung befindliche europäische Wasserstoffleitungsnetz European Hydrogen Backbone anzuschliessen. „Eine sichere, bezahlbare und klimafreundliche Energieversorgung ist für die Unternehmen wie auch die gesamte Gesellschaft elementar“, so Martin Dätwyler, Direktor Handelskammer beider Basel. „Die Schweiz und insbesondere die Region Basel kann und darf daher keinesfalls abseitsstehen, wenn ein leistungsfähiges Wasserstoffnetz in Europa grenzüberschreitend geplant und in absehbarer Zeit in Betrieb genommen wird.“ hs

swiss export news 06.07.2022

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