Swissport will die Abläufe für den Import und den Export von Luftfracht deutlich verkürzen. Bild: Swissport

Lieferanten können Luftfracht selber einchecken

27. September 2019 12:24

Kloten ZH - Swissport führt für die Luftfracht die Möglichkeit ein, dass Lieferanten ihre Lieferungen selber einchecken. Damit sollen Zeit gespart und die Lieferungen sicherer gemacht werden. Die Lösung soll in den nächsten 24 Monaten an allen wichtigen Luftfracht-Stationen eingeführt werden.

Was für Flugpassagiere längst Alltag ist, kommt nun auch in der Luftfracht an: Swissport will auch im Cargo-Bereich die Möglichkeit schaffen, die Fracht selber einzuchecken. Dabei melden sich die Lieferanten am Flughafen an einem Kiosk, weisen sich mit einem Ausweis aus und scannen die Lieferdokumente ein. Dann erhalten sie eine Textnachricht, die ihnen anzeigt, wo sie ihre Fracht abliefern können.

Swissport führt diese Lösung laut einer Mitteilung zuerst an den Flughäfen Brüssel und Amsterdam ein. Die übrigen wichtigen Luftfracht-Stationen sollen in den nächsten 24 Monaten folgen. 

Die Lösung von Swissport unterstützt die papierlose eFreight-Initiative des Branchenverbandes IATA und soll die Abläufe beim Import wie beim Export deutlich verkürzen. „Lastwagenfahrer profitieren dabei von minimalen Wartezeiten und rascherer Löschung ihrer Ladung“, wird Hendrik Leyssens, Vizepräsident Global Operations Cargo bei Swissport International, in der Mitteilung zitiert.

Die Lösung soll auch die Sicherheit der Abläufe verbessern. Das System ist mit der EU-Datenbank zur Sicherheit der Lieferkette verbunden und kontrolliert den Sicherheitsstatus jeder Lieferung. stk

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