Takeda forscht an Mittel gegen das Coronavirus

16. April 2020 13:54

Opfikon ZH - Zu den Schwerpunkten des Pharmaunternehmens Takeda gehört die Entwicklung von aus Plasma gewonnenen Therapien und Impfstoffen. Im Verband mit anderen Plasmaunternehmen will Takeda nun ein Arzneimittel gegen Infektionen mit dem Coronavirus entwickeln.

Das weltweit aktive Pharmaunternehmen Takeda mit Hauptsitz in Japan hat bereits seit 1986 auch eine Tochter in der Schweiz. Hier ist das auf  Gastroenterologie, Immunologie, Neurologie/ZNS, Onkologie, Hämatologie und seltene Stoffwechselerkrankungen spezialisierte Pharmaunternehmen im Zürcher Opfikon ansässig. Der Schweizer Standort ist gleichzeitig Hauptsitz für Europa und Kanada. An einem zweiten Standort in Neuenburg werden vor allem Blutgerinnungsfaktoren für den Weltmarkt produziert.

Als vor allem auf die Erforschung und Entwicklung von Wirk- und Impfstoffen ausgerichtetes Unternehmen will Takeda sich auch am Kampf gegen das Coronavirus beteiligen. Das Unternehmen habe sich dafür „mit Industriepartnern zu einer Allianz weltweit führender Plasmaunternehmen zusammengeschlossen“, informiert Takeda in einer Mitteilung. Gemeinsam soll ein Arzneimittel ohne Markenzeichen gegen das Coronavirus entwickelt werden, das über das Potenzial verfügt, „Personen mit schwerwiegenden Komplikationen durch COVID-19 zu behandeln“. hs

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