ETH und armasuisse spannen für Sicherheitsrobotik zusammen

15. Dezember 2022 10:08

Zürich/Thun BE - Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) und armasuisse Wissenschaft und Technologie lancieren ein Programm für Sicherheitsrobotik. Gemeinsam sollen Roboter für unbewaffnete Einsätze von Rettungs- und Sicherheitskräften entwickelt werden.

Die ETH und das Technologiezentrum des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport, armasuisse Wissenschaft und Technik, weiten ihre Zusammenarbeit aus, informiert die ETH in einer Mitteilung. Die beiden Partner haben ein gemeinsames Programm für die Entwicklung von Sicherheitsrobotik lanciert. 

Im Rahmen dieses Programms investiert armasuisse über fünf Jahre insgesamt 2,5 Millionen Franken in Robotikprojekte, die Schweizer Rettungs- und Sicherheitskräfte bei unbewaffneten Einsätzen unterstützen können. Eine gemeinsame Forschung zu Waffensystemen wird in der Vereinbarung explizit ausgeschlossen, erläutert die ETH. 

Bereits in der Vergangenheit haben ETH und armasuisse Wissenschaft und Technik zusammengearbeitet. In der Mitteilung werden hier der vierbeinige Roboter ANYmal und ein Schreitbagger genannt. „Die Zusammenarbeit mit der ETH erlaubt es uns, unser Robotik-Wissen zu vertiefen und auch zukünftige technologische Entwicklungen in für uns wichtigen Bereichen zu antizipieren“, wird Thomas Rothacher, Leiter von armasuisse Wissenschaft und Technik, in der Mitteilung zitiert. 

Die Forschenden der ETH wiederum können vom Wissen der Sicherheits- und Rettungskräfte profitieren. Zudem können Prototypen im Testgelände von armasuisse erprobt werden. Hier lassen sich realistische Katastrophenumgebungen wie beispielsweise Grossbrände oder Überflutungen simulieren. hs

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