Aargauer Industrie kämpft mit Gegenwind

15. August 2019 13:32

Aarau - Das von der Aargauischen Kantonalbank und der Standortförderung Aargau Services erhobene Aargauer Konjunkturbarometer ist im Juli gesunken. Ein überdurchschnittlicher Rückgang wurde dabei in der Industrie verzeichnet. Die Analysten gehen jedoch davon aus, dass die Talsohle erreicht ist.

Einer Mitteilung der Aargauischen Kantonalbank (AKB) zufolge ist das von der Bank in Zusammenarbeit mit der kantonalen Standortförderung Aargau Services erhobene Aargauer Konjunkturbarometer im Juli um 2,7 Punkte auf den Stand von 90,8 Zählern gefallen. Der ebenfalls von den beiden Partnern erhobene Swiss Index für die gesamte Schweiz fiel gleichzeitig gegenüber dem Vormonat um 2,3 Punkte auf 95,2 Zähler zurück. Werte unter 100 Punkten signalisieren bei beiden Barometern ein Wachstum unterhalb des historischen Durchschnitts.

Das Aargauer Barometer war im Juli überdurchschnittlich von den Indikatoren in den Bereichen Industrie und Autoverkäufe belastet worden, informieren die Analysten in der Mitteilung. In der Industrie seien die Werte seit einem Mehrjahreshoch im Dezember 2017 rückläufig, führen sie weiter aus. Allerdings deuteten „verschiedene Signale“ nun darauf hin, dass die Talsohle erreicht wurde. Die Indikatoren aus dem Aargauer Arbeitsmarkt hatten sich zudem auch im Juli positiv entwickelt.

Die von den Analysten erstellte Modell-Hochrechnung geht momentan von einem kantonalen Wirtschaftswachstum in Höhe von 0,8 Prozent über das gesamte laufende Jahr aus. Beim Swiss Index beläuft sich der entsprechende Wert derzeit auf 0,9 Prozent. hs

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