Der Dietiker Bahnhofplatz soll künftig auch mit Bäumen bepflanzt werden, wie dieses Bild aus der Vertiefungsstudie „Bahnhofgebiet Dietikon“ des Projektteams Hosoya Schaefer / Bryum / IBV Hüsler zeigt. Bild: zVg/Stadt Dietikon

Dietikons Bahnhofsgebiet wird neu gestaltet  

18. November 2020 10:20

Dietikon ZH - Bahnhofplatz und Busbahnhof in Dietikon sollen zu einer Verkehrsdrehscheibe und zum Standort für Wohnen und Arbeiten werden. Stadt und SBB haben die Vertiefungsstudie Bahnhofsgebiet Dietikon abgeschlossen.

Die konkreten Planungen für die Neugestaltung des Bahnhofsgebiets von Dietikon durch die Stadt und die SBB können jetzt beginnen. Der städtebauliche Studienauftrag sowie die Vertiefungsstudie mit Fokus auf Bushof und Bahnhofplatz sei erfolgreich abgeschlossen worden, heisst es in einer Medienmitteilung der Stadt Dietikon. Auf der Basis des daraus resultierenden Konzepts, das den Bahnhof zu einer Verkehrsdrehscheibe machen soll und das den Ausbau zu einem attraktiven Wohn- und Arbeitsgebiet mit begrünten Verweilzonen vorsieht, könnten jetzt die nächsten Planungsschritte unternommen werden.

Die „Vertiefungsstudie Bahnhofsgebiet Dietikon“ wird ab Donnerstag, 19. November, und bis 18. Dezember an der Fensterfront des Stadthauses Dietikon ausgestellt. Die Pläne und Modelle könne dort von aussen – „Corona-konform“ heisst es in der Mitteilung – besichtigt werden. Der Ergebnisbericht sei zudem auf der Internetseite der Stadt abrufbar.

Laut den Plänen der Stadt Dietikon soll der Bushof neugestaltet werden, um zwei Inseln. Dadurch entstehe ein weitgehend verkehrsberuhigter Platz vor dem Bahnhof, der begrünt und mit Bäumen bepflanzt zur Verweilzone ausgestaltet werden soll. Die SBB will laut der Mitteilung aus ihren Parzellen westlich des Gleisfelds einen lebendigen Stadtteil entwickeln. Das Bahnhofsgebäude soll aufgestockt werden. Auf dem Parkplatz sind zwei Baufelder für ein Bürogebäude und eine Anlage mit 200 Wohnungen vorgesehen. Die SBB wird das Richtprojekt für den Gestaltungsplan in Auftrag geben und plant danach einen Architekturwettbewerb.  gba 

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