Die zehnte Ausgabe von „36km“ ist erschienen. Aus Anlass des Jubiläums haben diesmal Autoren und Cartoonisten zusammengespannt und die Limmatstadt satirisch betrachtet. Bild: Limmatstadt AG

Die neue „36 km“ blickt satirisch auf das Limmattal

12. November 2020 13:36

Limmatstadt - Mit seiner 10. Ausgabe feiert das Magazin „36 km“ ein Jubiläum. Die Redaktion hat im November-Heft ein Experiment gewagt und Cartoonisten und Autoren um einen auch satirischen Blick auf das Limmattal gebeten.

Die Ausgabe Nummer 10 des Magazins „36 km  ist erschienen. „Sichtweisen – eine satirische Betrachtung unserer Region“ steht auf dem Titel zu lesen, der mit zwei eng verflochtenen Kuhschwänzen schon einen Hinweis auf Cartoons, Satire aber natürlich auch Information auf den 32 Seiten des „Magazins für die Limmatstadt“ gibt. Das Inhaltsverzeichnis bietet an: News und Kultur mit den Veranstaltungen  in der Region, Kultour mit dem Thema Coworking in der Limmatstadt, Querverbindungen - Vom Durchfahren und Ankommen. Dabei geht es um die Entlastung des Transits, der mit Autobahn, Zuglinien und der Limmattalbahn durchs Tal führt. Querverbindungen können entlasten, heisst es im Heft – aber auch zum Verweilen einladen. Dazu gibt es ein Interview mit Roger Bachmann, Stadtpräsident von Dietikon.

Weiter geht es mit einem Urnengang bei den Benediktinerinnen im Kloster Fahr. Und dann kommt auf Seite 14 „Satire“ unter dem Motto „Eine Region  zwischen Symbiose und Kantönli-Geist.“ Es folgen der Malwettbewerb zur Limmattalbahn, Piratenradio, Kaffee mit Tradition aus Geroldswil, Geschenke mit Stil. In der abschliessenden Kolumne findet Simon Balissat einen Platz für öffentliche Ärgernisse.

„Eine Region zwischen Symbiose und  Kantönli-Geist“ ist die angekündigte satirische Betrachtung überschrieben. Auf der Titelseite steht: „Krasses Tal“. Die Texte stammen aus den Federn von Thomas Pfann und  Simon Balissat, die Cartoons von Silvan Wegmann und  Stephan Lütolf. Es geht „36 km“ darum, herauszufinden, ob es den Limmattalerinnen und Limmattalern gelingt, über den Kantonsrand hinauszublicken, trotz aller abgenutzte Klischees über Aargauer oder Zürcher. Einige faktische wie auch imaginäre Trennlinien werden aufgezeigt, so manches irrwitzige Dekret und ein „surrealer Mikrokosmos der Gleichgültigkeit“ ist den Autoren aufgefallen. Manchmal, so stellt man bei der Lektüre fest, werden Grenzen eben nur in den Köpfen gezogen.

Das Magazin „36 km“ der Limmatstadt AG ist übrigens wegen der Länge der Limmat in Kilometern von Zürich bis nach Turgi so genannt. gba 

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